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Die Open-Source-Strategie von AMD zahlt sich offenbar aus.
Die Open-Source-Strategie von AMD zahlt sich offenbar aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Linux: AMDs Vega mit freiem Treiber deutlich schneller

Die Open-Source-Strategie von AMD zahlt sich offenbar aus.
Die Open-Source-Strategie von AMD zahlt sich offenbar aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Offenbar optimiert AMD seinen alten OpenGL-Stack kaum noch. Das legt zumindest ein Medienbericht nahe, der die OpenGL-Leistung des freien Linux-Treibers mit Vega-GPUs teils deutlich vor der proprietären Konkurrenz sieht.

Hardwarehersteller AMD hat scheinbar nur noch wenig Interesse an seinem alten und proprietären OpenGL-Stack, der unter Windows und unter Linux als Teil des AMDGPU-Pro-Treibers genutzt wird. Das legen zumindest Benchmarks nahe, die das Magazin Phoronix veröffentlicht hat. Dabei wird der Pro-Treiber unter Linux mit dem freien Mesa-Treiber auf AMDs neuer GPU-Generation Vega verglichen.

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Demnach liefert der freie Grafikstack mit Mesa als Hauptbestandteil für die OpenGL-API in fast allen Tests teils deutlich bessere Ergebnisse als der proprietäre AMDGPU-Pro-Treiber. Lediglich in den beiden Unigine-Benchmarks Heaven und Valley sind die beiden Treiber-Varianten ungefähr gleichauf. In dem erst seit wenigen Monaten verfügbaren Superposition-Benchmark der Unigine-Macher liegt der freie Treiber allerdings wieder deutlich vor der proprietären Konkurrenz.

Diese Ergebnisse sind gleich mehrfach überraschend. So lagen die freien Linux-Treiber bis vor einigen Jahren noch deutlich hinter ihrer proprietären Konkurrenz, was bei Nvidia-GPUs auch nach wie vor der Fall ist. Darüber hinaus pflegt AMD zwar inzwischen auch selbst die freien Linux-Treiber, etwas unerwartet ist jedoch, dass die von AMD in Mesa eingebrachten Optimierungen offenbar nicht in dem PRO-Treiber vorhanden sind.

Ein Grund hierfür könnte sein, dass AMD intern andere Produktzyklen für den Pro-Treiber nutzt als für die freien Treiber und damit die Optimierungen langsamer umgesetzt werden. Möglich wäre aber auch, dass AMD der OpenGL-Stack des Pro-Treibers nicht allzu wichtig ist, da diese Schnittstelle in Spielen unter Windows kaum verwendet wird - hier ist Direct3D vorherrschend. Der Aufwand für eventuell spezifische Optimierungen im OpenGL-Stack lohnt sich aus Sicht von AMD wohl also nur für Linux.


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otraupe 15. Aug 2017

Kommata dürfen nicht müssen gesetzt werden! Bitte frei interpunktieren. :)

tempo85 15. Aug 2017

Nimm AMD die offenen Treiber fügen sich besser ins System ein, man braucht beim Updaten...

My1 15. Aug 2017

ich verwende bisher Windows aber auf welcher basis willst du opengl als veraltet...

oliver.n.h 15. Aug 2017

Mesa OpenGl hat nichts mit dem AMD OpenGl Treiber gemeinsam. Daher können mesa...



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