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Qubes OS versucht die Teile des Betriebssystem stark voneinander zu trennen, damit Lücken schwerer ausgenutzt werden können.
Qubes OS versucht die Teile des Betriebssystem stark voneinander zu trennen, damit Lücken schwerer ausgenutzt werden können. (Bild: Vincent Tcheng Chang Folgen, flickr.com/CC-BY 2.0)

Linux: Qubes-Projekt führt Security-Zertifizierung ein

Qubes OS versucht die Teile des Betriebssystem stark voneinander zu trennen, damit Lücken schwerer ausgenutzt werden können.
Qubes OS versucht die Teile des Betriebssystem stark voneinander zu trennen, damit Lücken schwerer ausgenutzt werden können. (Bild: Vincent Tcheng Chang Folgen, flickr.com/CC-BY 2.0)

Dem Qubes-Projekt fehlt es zwar generell noch an passender Hardware, die das sichere Betriebssystem auf eine verlässliche Basis stellt. Aber sollte diese je auftauchen, bringen neu eingeführte Zertifizierungen den Nutzern mehr Klarheit.

Das Qubes-Projekt nimmt die Sicherheit extrem ernst, was wohl der Hauptgrund dafür ist, dass es bislang kein einziges Laptop als sicher empfiehlt. Eine 2015 eingeführte Zertifizierung empfiehlt zwar das inzwischen nicht mehr hergestellte Purism Librem 13v1, aber die bisherige Zertifizierung betraf in erster Linie die Kompatibilität, nicht die Sicherheit.

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Nun hat das Projekt seine Zertifizierungen an diesen Umstand angepasst. Unter dem Motto "Towards a Reasonably Secure Laptop" stellt Andrew David Wong die neuen Zertifizierungen Level 0 bis Level 2 in einem Blogpost vor. Den Level 0 erreicht etwa das erwähnte Purism Librem 13v1, er betrifft nur die Kompatibilität. Um diesen Level zu erreichen, muss ein Hersteller nicht nur eine bestimmte Auswahl in Sachen GPU, Wifi und Bluetooth treffen, er muss diese Konfiguration auch mindestens ein Jahr unverändert anbieten.

Quelloffene Fimware und sauberes ACPI

Erfüllt das Laptop auch die aktualisierten Anforderungen für die Qubes-4.x-Zertifizierung, erreicht es Level 1. Dafür muss das Gerät nicht nur eine quelloffene Firmware an Bord haben, das BIOS muss das ACPI auch in einer sauberen DMA-Remapping-Tabelle aufbereiten, welche die VT-x-, VT-d- und SLAT-Funktionalität (Second Level Address Translation) der darunterliegenden Hardware abbildet.

Zugleich muss das Laptop für Level 1 Support für eine hardwaregestützte Speichervirtualisierung bieten. Die SLAT, Intel nennt sie EPT, ist eine Erweiterung zur VT-x-Virtualisierung. Ursprünglich war sie nur in der Lage, die CPU zu virtualisieren, nicht aber den Speicher. Letzteres führte dazu, dass eine Pagetable-Sicherheitslücke in Xen (XSA-148) auch Qubes betreffen konnte.

Den zurzeit höchsten Level 2 erreichen nur Laptops mit zustandsloser Hardware, die Projektleiterin Joanna Rutkowska frühestens in zwei Jahren für erreichbar hält. In einem PDF zum Thema erklärt sie, warum zustandsorientierte Geräte nicht sicher sein können. Auch hier könne es dann verschiedene Grade an Kompatibilität geben. Aufgrund der Anforderungen peilt das Qubes-Projekt allerdings zunächst an, ein Level-1-Laptop zu zertifizieren. Welches das sein wird, verrät der Blogpost noch nicht.


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Everyday... 11. Jul 2017

Im Post auf der Qubes Webseite bezieht man sich auf folgendes Paper. https://blog...



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