Abo
  • Services:

Intel: Erste HDR-Patches für Linux-Grafiktreiber verfügbar

Ein Intel-Angestellter hat erste Patches zur HDR-Unterstützung in den Linux-Grafiktreibern veröffentlicht. Bis zur vollen Nutzbarkeit von HDR wird es wohl aber noch einige Zeit dauern.

Artikel veröffentlicht am ,
HDR-Monitore wie Dells UP2718Q sind noch sehr selten.
HDR-Monitore wie Dells UP2718Q sind noch sehr selten. (Bild: Dell)

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres beschrieb der Nvidia-Angestellte Andy Ritger auf der X.org Developers Conference (XDC), welche Änderungen am Linux-Grafikstack notwendig seien, damit die freien Grafiktreiber auch zur Darstellung von HDR (High Dynamic Range) genutzt werden können. Einen Teil dieser Arbeit hat nun ein Intel-Angestellter umgesetzt und als Patches bereitgestellt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen

Dabei handelt es sich um Funktionen und Schnittstellen, die die Unterstützung für den Umgang mit den entsprechenden Metadaten implementieren. Die Verwendung der Metadaten ist eine zwingende Voraussetzung für die HDR-Nutzung, da die Displays der Monitore meist technisch nicht in der Lage sind, den vollständigen Farbraum nach BT.2020 darzustellen. Ebenso verfügen die Displays über unterschiedliche Weißpunkte und weisen verschiedene Leuchtdichten auf.

Die genannten Eigenschaften und noch einige weitere Metadaten haben direkte Auswirkungen auf die Darstellung eines Bildes. Das von den Grafiktreibern ausgegebene Signal muss entsprechend angepasst werden. Monitore können ihre Fähigkeiten der Grafikhardware per EDID mitteilen, und die nun verfügbaren Patches setzen den Umgang mit eben diesen EDID-Metadaten um.

Laut der Ankündigungs-E-Mail dienen die Patches vorerst nur dazu, Feedback der anderen Entwickler zu sammeln. Außerdem fehlen noch einige weitere Komponenten zur HDR-Unterstützung, allen voran der User-Space-Code und die HDR-Implementierung im Compositor. Ohne diese Teile ergebe das Überprüfen des Kernel-Codes nicht viel Sinn, schreibt der unter anderem für Intels Linux-Grafiktreiber zuständige Daniel Vetter. Bis zur vollständigen HDR-Unterstützung unter Linux vergehen vermutlich also noch einige Monate.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  2. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€, ELEX für 21,99€ und...
  3. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)
  4. (aktuell u. a. WD Elements 4 TB für 99€ und SanDisk Ultra 64-GB-micro-SDXC für 17€ - Angebote...

Folgen Sie uns
       


Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview

Golem.de-Security-Redakteur Hauke Gierow klärt über den Hackerangriff auf die Bundesregierung auf.

Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /