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Das gescheiterte Tablet von Hersteller Jolla
Das gescheiterte Tablet von Hersteller Jolla (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Tablet-Projekt: Jolla will Lizenzeinnahmen für Entschädigungen nutzen

Das gescheiterte Tablet von Hersteller Jolla
Das gescheiterte Tablet von Hersteller Jolla (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Noch immer warten einige Jolla-Unterstützer auf die Rückzahlungen für ihre nie gelieferten Jolla-Tablets. Nun steht eine Rückzahlstrategie an, die mit den Einnahmen aus Jollas Lizenzgeschäften korrespondieren soll.

Anfang 2016 gab das finnische Unternehmen Jolla bekannt, die geplanten Tablets nicht produzieren zu können. Die Kunden sollten im Laufe der Zeit jedoch ihr Geld zurückerhalten. Knapp eineinhalb Jahre später warten einige der Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne aber noch immer auf ihre Rückzahlungen. Die können zwar weiter auf sich warten lassen, das Unternehmen kündigt aber einen neuen Plan dafür an.

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Die Einnahmen von Jolla scheinen, im Unterschied zu den Zielen des Geschäftsführers, aktuell (noch) nicht sehr hochfliegend zu sein. Die neuen Pläne sehen aber vor, ab Juli 2017 nach dem Zufallsprinzip immer dann Kunden auszuzahlen, wenn die Firma über ihr Lizenzgeschäft für Sailfish OS einen positiven Geldfluss erreicht.

Wann das konkret passiert, ließ CEO Pienimäki allerdings offen, berichtete aber von "positivem Fortschritt" und "großen künftigen Geschäftspotenzialen" beispielsweise in China und Russland. Auch in anderen Regionen gebe es "neue potenzielle Lizenzkunden". Man befinde sich allerdings noch in einer frühen Forschungs-und Entwicklungsphase und die Umsätze seien gering. Die Strategie mit dem erweiterten Lizenzgeschäft ist eine Reaktion auf die abgewendete Pleite des Unternehmens und seit mehreren Monaten bekannt.

Trotz dieser sehr vagen Ansagen des Jolla-Chefs geben sich die Kunden laut Reaktion auf die Ankündigung recht geduldig. Sie wünschen sich demnach vor allem mehr Ehrlichkeit und Transparenz von Jolla und würden gern Einblicke in die entsprechenden Zahlen erhalten. Nach eineinhalb Jahren Wartezeit dürften die meisten allerdings froh sein, wenn überhaupt die Aussicht besteht, das investierte Geld irgendwann zurückzubekommen.


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Wahrheitssager 27. Jun 2017

Keine Überhitzungsprobleme von denen man immer hört ?

Macros 27. Jun 2017

Schließlich handelte es sich um ein Crowdfunding Projekt, der Erfolg war nie garantiert...

RipClaw 27. Jun 2017

Das Tablet war ein Crowdfunding Projekt. Das sowas schief gehen kann war mir sehr wohl...

Wahrheitssager 27. Jun 2017

Die erste Hälfte des finanzierten Tablets wurde bereits im letzten Jahr an alle...



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