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Windows-API-Nachbau: Wine-Entwickler geben Android nicht auf

In der nächsten Version, 2.10, von Wine werden auch einige wichtige Funktionen für die Integration in Android veröffentlicht. Eine App von Wine-Sponsor Crossover gibt es bereits, sie ist aber noch in der Alpha-Phase - und läuft nur auf Geräten mit x86-Prozessoren.

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Immerhin läuft Windows-Solitär schon unter Wine auf Android.
Immerhin läuft Windows-Solitär schon unter Wine auf Android. (Bild: Wine/Screeshot: Golem.de)

Die Wine-Entwickler haben für die kommende Version 2.10 des freien Windows-API-Nachbaus weiteren Code eingereicht, mit dem es langfristig möglich sein soll, Windows-Anwendungen auch unter Android nutzen zu können. Es handelt sich dabei um wichtige Basiskomponenten. Funktional ist Wine auf Android aber bei weitem noch nicht. Von Wine-Sponsor Crossover, der sowohl Code für Wine beisteuert als auch vom Open-Source-Projekt übernimmt, gibt es bereits eine App, die sich aber noch in der Alpha-Phase befindet.

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In Wine 2.10 wird es eine Schnittstelle zu Android-Treibern und einen GDI-Treiber (Graphics Device Interface) für Windows-Anwendungen geben. Außerdem haben die Entwickler eine Java-Klassenbibliothek für Wine eingepflegt. Die Integration von Java in Android für Wine stellt die Entwickler vor eine besondere Herausforderung.

Längst noch nicht lauffähig

Das Projekt startete 2013 mit dem Ziel, Wine sowohl für x86- als auch ARM-basierte Android-Geräte zu portieren, um es zu ermöglichen, Windows-Anwendungen auf Smartphones, Tablets oder Chromebooks zu verwenden. Mittlerweile haben sich die Entwickler aber zunächst darauf beschränkt, Wine für Android auf der x86-Plattform lauffähig zu machen. Diese Einschränkung hat auch die App von Crossover.

Auch wenn Wine längst erfolgreich auf die ARM-Plattform portiert wurde, fehlt eine passende Schnittstelle zu Windows-Anwendungen für die x86-Plattform. Es gibt schlichtweg zu wenige Windows-Bibliotheken für ARM-basierte Systeme. Und Microsoft hat bereits 2015 die Entwicklung seines Windows RT für ARM samt den dazugehörigen Anwendungen eingestellt. Diese Lücke sollte eigentlich durch Emulatoren überbrückt werden, etwa Qemu. Crossover selbst verzichtet jedoch derzeit auf eine solche Lösung, da der Entwicklungsaufwand zu hoch und die Leistung zu gering sei, sagte Crossover-Entwickler Jeremy White bereits 2014. Das Projekt bleibt aber für Besitzer von Chromebooks interessant.



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ve2000 06. Jun 2017

Beispiel?

ibsi 06. Jun 2017

IntelliJ (PHPStorm, usw.). Das würde dann auch auf aktuellen Chromebooks laufen ;)

n0x30n 06. Jun 2017

"Und Microsoft hat bereits 2015 die Entwicklung seines Windows RT für ARM samt den...

DeathMD 06. Jun 2017

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