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Open Source: Gitlab legt Community-Chat Gitter offen

Kurz nach der Übernahme von Gitter setzt der Code-Hostingdienst Gitlab sein Versprechen um und macht den Community-Chat zu Open-Source-Software. Gitter bietet Integrationen für verschiedene Dienste wie Github, Bitbucket natürlich auch Gitlab.

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Gitter läuft auf dem Desktop, Smartphones und natürlich als Web-App.
Gitter läuft auf dem Desktop, Smartphones und natürlich als Web-App. (Bild: Gitter)

Im Frühjahr dieses Jahres haben die Betreiber des Code-Hostingdienstes Gitlab den Chat-Dienst Gitter übernommen. Die Begründung für den Kauf war recht simpel: Das Team von Gitlab glaubt, eine gute Chat-Anwendung sei essenziell für Open-Source-Projekte. Wie geplant, ist Gitter nun auch Open Source.

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Der Gitter-Mitbegründer und nun bei Gitlab angestellte Andrew Newdigate schreibt in einer Diskussion dazu, dass Gitter kein Ersatz für Kollaborationswerkzeuge wie Slack oder die Open-Source-Anwendung Mattermost sein soll. Laut der Übernahme-Ankündigung habe Slack einige Begrenzungen für die Nutzung in sehr großen Gemeinschaften sowie für eine komplett öffentliche Nutzung. Zudem sei die eigentliche Team-Kollaboration nie Fokus von Gitter gewesen, hier werde das Gitlab-Team weiter die Nutzung von Mattermost empfehlen.

Gitter sei darüber hinaus vielmehr eine eigenständige Community, so Newdigate, und er erwarte, dass es nicht viele eigenständige Instanzen von Gitter geben werde, auch wenn das Team total glücklich darüber wäre. Der Entwickler hofft stattdessen, dass die Nutzer des Dienstes künftig zum Code der Hauptinstanz beitragen werden.

Der Dienst Gitter wird als "Plattform zum Chatten und Netzwerken" beschrieben, der dabei helfen soll, Communitys zu verwalten und zu verbinden. Genutzt wird Gitter wohl vor allem wegen seiner vielfältigen Integrationen für Entwicklungsdienste wie Github, Trello, Jenkins, Travis CI, Heroku oder auch Bitbucket. Eine Integration für Gitlab existiert ebenso. Künftig sollen sich Nutzer bei Gitter auch mit einem Gitlab-Account anmelden können. Bisher ist dies nur mit einem Github- oder Twitter-Zugang möglich.



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