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Linux: Systemd bekommt Werkzeuge zum Bauen und Verteilen von Images

In seinem Blog hat Systemd-Entwickler Lennart Poettering zwei neue Systemd-Werkzeuge vorgestellt: Mkosi und Casync. Während Entwickler mit Mkosi OS-Images generieren, hilft Casync beim Verteilen derselben.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Die Linux-Werkzeuge von Systemd bekommen weiter Zuwachs.
Die Linux-Werkzeuge von Systemd bekommen weiter Zuwachs. (Bild: Christopher Michel, flickr.com/CC-BY 2.0)

Wer die Werkzeuge "mkdir" und "mkfs" kennt, kann sich womöglich denken, wofür "mkosi" steht: Make Operating System Image. Das neue Werkzeug für die Systemd-Sammlung hat Erfinder Lennart Poettering in seinem Blog vorgestellt. Es erzeugt, wie einige andere Linux-Werkzeuge auch, bootbare Betriebssystem-Abbilder. Laut Poettering eignet es sich aber für einige Aufgaben besonders gut, die vergleichbare Werkzeuge gar nicht oder zumindest anders erledigen.

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Mkosi richtet sich an Entwickler, die OS-Images zum Testen und Debuggen brauchen, kann aber auch für kryptografisch geschützte Images für den produktiven Einsatz genutzt werden. Ergänzt ein Entwickler sein Projekt um eine Datei namens "mkosi.default", baut Mkosi zunächst ein Abbild mit Headern und Werkzeug, kompiliert dann den Projektcode und startet die Testsuite. Anschließend verwirft es das Image, baut ein neues ohne die Header und Tools, installiert aber die beim Build generierten Dateien (Build Artifacts). Das finale Image ist produktionsreif, weil es nur das erzeugte Programm und eine minimale, vom Entwickler vorkonfigurierte Menge an Paketen enthält.

Für die generierten Images verwendet das Mkosi zeitgemäße Technologien. Dazu zählen GPT-Partitionstabellen anstelle von MBR/DOS, die der Discoverable Partition Spec folgen. Bootbare Images laufen auf EFI-Firmware, nicht aber auf BIOS-Basis. Konkret erzeugt Mkosi rohe GPT-Images mit wahlweise Ext4, Btrfs und Read-Only-Squashfs als Root-Dateisystem. Alternativ generiert Mkosi ein flaches Verzeichnis auf dem Laufwerk, das den reinen OS-Tree enthält, ein Btrfs-Subvolume oder den Tarball eines flachen Verzeichnisses. Zusätzliche Möglichkeiten, wie das Anlegen eines Swap-Bereichs oder eine LUKS-Verschlüsselung für "/root" und separate "/home" oder "/srv"-Partitionen, stellt die Mkosi-Ankündigung vor.

Das von Poettering vor kurzem präsentierte Werkzeug Casync kann die fertigen Images dann bei Bedarf ausliefern. Es kombiniere laut Poettering die Rsync-Algorithmen mit dem Content-Address-Ansatz von Git und eigne sich insbesondere für den Anwendungsfall, häufig aktualisierte Images mit Dateisystemen effizient und sicher zu verteilen. Vereinfacht dargestellt serialisiert der Chunking-Algorithmus die Daten und zerlegt sie in verschieden große Teile. Die xz-komprimierten Chunks landen dann in einem Chunk Store, während sich ein Chunk Index mit Hilfe einer SHA256-Hashfunktion die Reihenfolge der komprimierten Chunks merkt. Weitere Details zu den Funktionen von Casync liefert der zugehörige Blogeintrag.



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throgh 30. Jun 2017

Und warum das in ein INIT-System integrieren? Das macht überhaupt keinen Sinn. Bezüglich...


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