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Ein Thunderbolt-Anschluss ist zwar praktisch, die Sicherheit damit aber nicht.
Ein Thunderbolt-Anschluss ist zwar praktisch, die Sicherheit damit aber nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Linux: Thunderbolt-Security ist "ziemlich schrecklich"

Ein Thunderbolt-Anschluss ist zwar praktisch, die Sicherheit damit aber nicht.
Ein Thunderbolt-Anschluss ist zwar praktisch, die Sicherheit damit aber nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Linux-Unterstützung für die Thunderbolt-Security ist zwar noch nicht fertig, ein Red-Hat-Angestellter hält aber schon jetzt wenig von der Technik. Denn ein sinnvolles UI-Design, das Nutzer wirklich schützt, ist damit kaum umsetzbar.

Der Red-Hat-Angestellte Jiří Eischmann arbeitet in dem Desktop-Team des Linux-Distributors und schildert in seinem Blog seine Erfahrungen mit einem Thunderbolt-3-Dock - und die sind nicht besonders gut. Zum einen fehlt in Linux derzeit noch die Unterstützung für die Sicherheitsfunktionen dafür, zum anderen ist das Nutzererlebnis der Sicherheitsfunktionen derzeit "ziemlich schrecklich".

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Eischmann beschreibt die theoretische UI-Gestaltung der Sicherheitsfunktionen mit folgendem Szenario aus Sicht eines Nutzers: "Vertraue ich diesem Beamer? Ich bin mir zwar nicht wirklich sicher, aber da ich ihn anstecke, glaub ich schon". Bei der Verwendung des Docks unter Windows 10 wird laut Eischmann auch für jedes angeschlossene Gerät ein einzelner Dialog angezeigt. "Ich bin mir nicht sicher, wie das die Sicherheit verbessern sollte", schreibt Eischmann dazu.

Schwierige Umsetzung der Security

Wie zu erwarten, stellt sich der Entwickler aber natürlich nicht gänzlich gegen die Idee, den Thunderbolt-Port abzusichern. So hält er es etwa für keine gute Idee, die Sicherheitsfunktionen nicht zu nutzen. Schon allein deshalb, weil PCI-E-Geräte Zugriff auf den Systemspeicher haben könnten.

Darüber hinaus gebe aus auch ein sehr relevantes Fallbeispiel, bei dem die Sicherheitsfunktionen tatsächlich helfen. Wenn etwa der Arbeitsplatz verlassen wird und der Bildschirm nur gesperrt ist, könnten Angreifer ohne die Sicherheitsfunktionen das System über den Thunderbolt-Port übernehmen.

Gelöst werden könnte dies dadurch, dass in diesem Fall sämtliche neuen Geräte einfach abgewiesen werden. Sobald der Bildschirm wieder entsperrt ist, liegt es dann in der Verantwortung der Nutzer, welchen Geräten sie vertrauen oder eben nicht.

Bis das Desktop-Team von Eischmann seine oder andere Überlegungen umsetzen kann, müssen die Sicherheitsfunktionen aber noch im Linux-Kernel implementiert werden. Daran arbeitet seit einigen Wochen ein Team von Intel, das nun auch endlich offiziell die Pflege für die Thunderbolt-Treiber übernommen hat.


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elidor 04. Jul 2017

USB-C ist ersteinmal nur der Prot. Den gibt es als reinen USB Port, aber auch als USB und...

der_Raupinger 04. Jul 2017

Das Problem besteht meiner Meinung nach einfach nur darin, dass man jedes Gerät über...

nille02 03. Jul 2017

Das gibt es auch noch ganz Unterhaltsam als Video. http://bork.informatik.uni-erlangen...

Bigfoo29 03. Jul 2017

Dem ist nicht viel hinzuzufügen... Letztlich wird es NIE ein sicheres System geben, da...



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