Update Eine Gemeinde baut Glasfaser aus. Nach dem Diginetz-Gesetz setzt die Bundesnetzagentur durch, dass Unitymedia und Telekom in einem Neubaugebiet zusätzlich Kabel verlegen dürfen. Unitymedia begründet das mit Wettbewerb und geltendem Recht.
Die 5G-Netze sind IP-basiert und nutzen viele Protokolle des Internets - auch wenn sie nicht mit dem klassischen Internet verbunden sind. Die Standardisierungsgremien 3GPP und IETF wollen deshalb stärker zusammenarbeiten, was auch Probleme abseits der Technik mit sich bringt.
Update Mobilcom-Debitel hatte 420.000 Euro mit einer AGB-Klausel verdient, nach der Kunden inaktiver Mobilfunkverträge 5 Euro Strafe zahlen müssen. Das Geld muss die Firma jetzt abführen.
5G soll in Südkorea und den USA schon sehr viel früher als in anderen Ländern starten. Ein Experte des Mobilfunkausrüsters Huawei beschäftigt sich mit diesen Versprechungen.
Vodafone und Deutsche Glasfaser bauen gemeinsam direkte Glasfaseranschlüsse für 5.000 Unternehmen. Deutsche Glasfaser möchte die Partnerschaft bundesweit ausbauen. Laut anderen Informationen will Vodafone Deutsche Glasfaser künftig kaufen.
Google Fiber wird von der Konzernführung weiter im Unklaren über die Zukunft des Unternehmens gelassen. Seit einer Entlassungswelle und dem Kauf von Webpass geht es nicht weiter.
Nachdem die Landkreise Förderprogramme für Glasfaser abgeschlossen haben, setzt der Ausbau durch Unternehmen wie die Telekom mit schlechterer Technik ein. Das will der Deutsche Landkreistag nun beenden.
Im Netz von Unitymedia für 20 Euro einen 50 MBit/s-Zugang nutzen, das macht der Reseller Vertriebswerk möglich. Kabelfernsehen ist nicht dabei, Telefonieren kostet extra.
Technisch kann nur ein Netzbetreiber im Nahbereich um die Hauptverteiler Vectoring einsetzen. Doch das müsste nicht so sein, denn es gibt Node-Level-Vectoring: Von der Bundesnetzagentur nicht gewollt, von Betreibern nicht standardisiert und wegen der hohen Kosten nicht gekauft.
Vodafone will laut unbestätigten Informationen den FTTH-Betreiber Deutsche Glasfaser kaufen. Zugleich soll weiterhin der Deal mit Liberty Global verfolgt werden, um Unitymedia zu erhalten.
Deutsche Glasfaser bietet seit dieser Woche 1 GBit/s. Im Upload wären 900 MBit/s verfügbar, aber es können nur 500 MBit/s genutzt werden, weil die Hardware nicht mehr hergibt.
Zum Aufbau eines 5G-Netzes braucht Deutschland substanziell mehr Glasfaser. Das räumte das Bundesverkehrsministerium ein. Die Opposition bezweifelt jedoch, dass das erreicht wird.
Die Telekom hat begonnen, ihren Kunden zu kündigen, wenn andere Unternehmen VDSL2-Vectoring im Nahbereich ausbauen. Bei 250.000 Haushalten, die von alternativen Betreibern Vectoring erhalten, dürfte das erst der Anfang sein.
Die Deutsche Telekom erweitert ihr Sortiment an Prepaid-Mobilfunktarifen. Mit Magenta Mobil Start XL erhalten Prepaid-Kunden nun auch einen Tarif mit Telefon- und SMS-Flatrate sowie einer ungedrosselten Datenflatrate von 1,5 GByte.
Microsoft will die Versorgung ländlicher Regionen durch White-Space-Technik sponsern. Für 10 US-Dollar im Monat werden 3 bis 4 MBit/s in Regionen ohne Netzversorgung geboten.
Update O2 startet das Programm "Online statt Hotline". Wer O2-Beschäftigte bei der Hotline nicht anruft, bekommt 1,8 GByte und mehr. Im Jahr 2016 war die Hotline monatelang kaum erreichbar.
Der Stau soll schuld daran sein, wenn der Telekom-Techniker nicht zum vereinbarten Termin erscheint. Den sollen die Techniker jetzt mit Pedelecs umfahren.
Kunden von O2 müssen den Netzbetreiber kontaktieren, um sicherzustellen, dass sie keine EU-Roaming-Gebühren mehr bezahlen. Die Verordnung enthält unklare Formulierungen, die die Betreiber ausnutzen.
Der Europäische Rechnungshof schickt Prüfer, weil in Deutschland wohl die Ausbauziele des Breitbandnetzes nicht erreicht werden. 50 Prozent der Haushalte sollten über 100 MBit/s erhalten.
Die Deutsche Glasfaser muss sich anhören, für einen schnellen, aber schmutzigen Netzwerkausbau zu stehen. Tim Brauckmüller vom Breitbandbüro des Bundes griff den FTTH-Betreiber beim Buglas-Sommerfest scharf an.
Die Deutsche Telekom spricht für den Glasfaserausbau von Koinvestmodellen oder einer Netzbetreibergesellschaft. Ein M-net-Topmanager nannte beim Buglas-Sommerfest Vectoring "Beschiss".
Vodafone gibt wieder mehr Datenrate im TV-Kabelnetz frei. Irgendwann sollen sogar einmal 20 GBit/s erreicht werden, doch das ist eher eine Werbeaussage.
Weil die großen Netzbetreiber das nicht leisten, rollen Netcologne, M-net und Wilhelm.tel die Glasfaser aus. Doch dafür muss sich nach Ansicht des Branchenverbandes Buglas die Regulierung ändern und das Überbauen mit Kupfer und Glasfaser muss aufhören.
Ein Stadtnetzbetreiber hält das terrestrische kostenpflichtige Angebot Freenet TV für überflüssig. Fernsehen werde sich komplett ins Internet verlagern, auch weg vom Kabelfernsehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Seehofer sind sich einig: Der flächendeckende Ausbau von modernsten Glasfasernetzen soll bis zum Jahr 2025 realisiert sein.
Internetzugänge unter 50 MBit/s haben nach Einschätzung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes keine Perspektive. "Nur beim langsamen Internet sind wir weltweit vorn dabei", stellt NSGB-Präsident Marco Trips zum Thema Glasfaser klar.
Bayern beginnt sein zusätzliches Förderprogramm zum Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen an das Glasfaser-Netz. FTTH muss 80 Prozent des Ausbaus ausmachen. Doch kommt das Geld wirklich da an, wo kaum Netz ist?
46 ländliche Gemeinden in Schleswig-Holstein wollen Fiber To The Home. Im ersten Bauabschnitt beginnt bereits die Verlegung, weil genügend Hauseigentümer mitmachen. Aber der Zweckverband ist noch keinesfalls am Ziel.
Bei den Innovation Days von Ericsson dreht sich alles um 5G. Die Forschung wird mit einer Lieferung an die 5G Labs an der Technischen Universität Dresden weitergebracht.
Update Neukunden droht im Festnetz eine Kostenfalle: Bis der bestellte Anschluss erst einmal bereitgestellt ist, kann die provisorische Internetversorgung teuer werden. Wie schwer die großen Anbieter sich tun, auf Kundenbedürfnisse einzugehen, hat der Autor selbst erfahren.
Die Swisscom nutzt eine 5G-Mobilfunkstation und zwei Endgeräte von Ericsson für einen Test in Zürich. Es wurden zweimal 10 GBit/s parallel im Mobilfunknetz erreicht.
Viele Neuerungen für Mittelklasse-Smartphones: Qualcomms Snapdragon 450 wird mit 14-nm-Technik gefertigt, kann zwei Kameras ansteuern, beherrscht schnelles LTE und Echtzeit-Fake-Bokeh. Bei der Videoaufnahme hapert es aber.
LTE-U ist bereits in sechs US-Städten verfügbar. Zudem testet der Mobilfunkbetreiber T-Mobile bereits LAA (License Assisted Access) und hat laut eigener Aussage 741 MBit/s erreicht.
Die Telekom setzt für die Anbindung ihrer Mobilfunkstandorte gerne auf Richtfunk, wenn Glasfaser zu teuer ist. Damit seien Datenübertragungsraten von bis zu 4 GBit/s möglich.
M-net gibt viel Geld für den Ausbau von Glasfaser mit Fiber To The Building und G.fast aus. Das Netz wird jetzt auch von 1&1 (United Internet) mitgenutzt, was dem Ausbau von echter Glasfaser in Deutschland hilft.
Die beiden größten Kabelnetzbetreiber der USA - Charter und Comcast - wollen sich an Sprint beteiligen. Damit ist die Fusion von Sprint und T-Mobile aber nicht erledigt, sie dürfte nur viel größer werden oder vielleicht ganz scheitern, weil Sprint von den Kabelnetzbetreibern gekauft wird.
Die SPD hat sich auf Gigabit-Netze für 90 Prozent aller Gebäude festgelegt, 5G soll mit Glasfaser angebunden werden. Die CDU will das in erster Linie für die Wirtschaft.
BT, Virgin und Sky Broadband nennen ihr Netz, das nur teilweise aus Glasfaser besteht, fälschlich Fiber. Dagegen wehren sich nun die echten FTTH-Betreiber.
Drillisch wird sich mit der Übernahme durch United Internet ändern. Weil die Produkte qualitativ besser würden, will der Mobilfunkprovider auch die Preise anpassen.
Die Telekom ist unter Druck, weil das bevölkerungsreichste Bundesland sich eindeutig auf Glasfaser festgelegt hat. Sie warnt vor den Kosten von Glasfaser und will schneller Vectoring ausbauen, um FTTH zu verhindern.