Abo
  • Services:

eLTE: Huawei zeigt Firmennetzwerk im unlizenzierten Spektrum

Die neue Technik aus seiner 5G-Entwicklung packt Huawei in seine Ausrüstung für drahtlose Firmennetzwerke. Sie heißt System Enterprise Wireless Communication 2.0 und soll ein Firmennetzwerk auf Telco-Level aufspannen.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei ist wieder mit einem kleinen Messestand auf der Cebit.
Huawei ist wieder mit einem kleinen Messestand auf der Cebit. (Bild: Huawei)

Huawei hat auf der Technikmesse Cebit in Hannover sein neues System Enterprise Wireless Communication 2.0 vorgestellt, das auch im unlizenzierten Spektrum arbeitet. Die Ausrüstung soll für Firmen Sprach-, Video- und Monitoringservices sowie Gegensprechmöglichkeiten und das Internet der Dinge im Schmalband in einem System bieten. So entstünde ein drahtloses Firmennetzwerk mit Cloud-Anbindung für die Kommunikation auf dem Campus oder einer Niederlassung auf "Telco Level".

Stellenmarkt
  1. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  2. PFALZKOM | MANET, Ludwigshafen

Qiu Heng, President der Huawei Wireless Product Line, sagte Golem.de: "Spektrum ist sehr wichtig, aber 10 MHz ist alles, was man bekommt, Wi-Fi ist im unlizenzierten Spektrum, aber die Performance ist nicht gut genug für Enterprise-Anforderungen."

Endgeräte und Chipsätze werden rechtzeitig fertig

Das 2.0-System erreiche mit 4.5G-Mobilfunktechnik eine Datenübertragungsrate von 1 GBit pro Sekunde und eine Latenz von 50 Millisekunden. "Wir nutzen hier bereits 5G-Entwicklungen. 5G und 4.5G wird zusammen mit dem unlizenzierten Spektrum bei 2,4 GHz und 5,8 GHz genutzt." Es geht um LTE und WIFI in den bisherigen WLAN-Bändern bei 2.4 und 5.4 GHz. Das Produkt gibt es in zwei Varianten: Mit lizensierten Bändern, dann in Kooperation oder komplett von Netzanbietern betrieben; oder als Standalone-Plattform, die nur im unlizenzierten Bereich läuft.

Listen before Talk soll Konflikte mit dem WLAN verhindern. Bei diesem Mechanismus wartet ein Sender zunächst darauf, dass andere Sender ihre Übertragung beenden, um diese nicht zu stören. Das kann im Bereich einiger Millisekunden laufen.

Das eLTE-System ist bei der Normierungsinstanz 3GPP als Standard 30 spezifiziert. Heng sagte: "Wir haben es mit unseren Partnern schon getestet, auf dem größten Hafen der Welt." Die Verfügbarkeit sei "weltweit im Juli 2017." Die Endgeräte und Chipsätze sollen zur selben Zeit fertig sein. Das Produkt soll die digitale Transformation in allen Branchen fördern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

MarioWario 21. Mär 2017

anstelle dieser unsäglichen Telcos, zudem könnte man die Entgelte einsparen und...

M.P. 21. Mär 2017

... und "Firmennetzwerk auf Telco-Ebene". Da bleiben einige Fragen offen: Was für...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /