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Breitbandgipfel: Telekom hält 100 MBit/s für "im Moment ausreichend"

Vectoring reicht erst einmal aus. Daran hält ein hochrangiger Telekom-Manager fest. Der nächste Schritt sei dann aber doch Glasfaser bis zum Endnutzer, auch mit Funklösungen auf der letzten Strecke.

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Wolfgang Kopf (Mitte) auf der Cebit 2017
Wolfgang Kopf (Mitte) auf der Cebit 2017 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom hält die Datenübertragungsrate von 100 MBit/s derzeit noch für ausreichend. Das sagte der Leiter Politik und Regulierung des Konzerns, Wolfgang Kopf, am 20. März 2017. Die Deutsche Breitbandinitiative diskutierte auf dem jährlichen Breitbandgipfel auf der Technikmesse Cebit in Hannover mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung über Gigabit-Netze für Unternehmen.

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Kopf sagte: "Im Moment sind für die Masse der Nutzer 100 MBit/s, so wie wir es anbieten, ausreichend. Der nächste Schritt ist dann Glasfaser." Dabei seien auch FTTx-Verbindungen mit Funklösungen auf der letzten Meile eine interessante Lösung, wie sie sich die Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona im Februar 2017 angesehen habe. Bisher sind VDSL/2-Vectoring-Datenraten von 50 bis 100 MBit/s möglich.

Homeoffice als Daseinsfrage

Im "wirklich ländlichen Raum" sei die wichtigste Frage für viele, wie man von zuhause aus arbeiten könne. Die Gewerbegebiete wollten eine echte Glasfaseranbindung. Gestern hatte die Telekom angekündigt, dem nachzukommen. Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und mehr sollen dort angeboten werden. Wie die Telekom mitteilte, werden im ersten Schritt 100 Gewerbegebiete an das Glasfasernetz angeschlossen. Start des Programms ist April 2017. "Hier werden wir auch Fördermittel beantragen, da wo es nötig ist", sagte Kopf.

Frank Krüger, Ministerialdirigent Digitale Gesellschaft und Infrastruktur beim Bundesverkehrsministerium, kündigte an, dass es "eine 5G-Stadt in Deutschland geben" werde. Welche Stadt als erste den neuen Mobilfunkstandard erhalte, stünde jedoch noch nicht fest, sagte Krüger Golem.de auf Nachfrage.



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