• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunk: Amazon arbeitet an eigenen Smartphone-Tarifen

Amazon will stärker im Mobilfunkmarkt mitmischen. Nach einem aktuellen Pressebericht plant Amazon eigene Mobilfunktarife. Das nährt Vermutungen, dass es wieder ein Smartphone von Amazon geben könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon plant eigene Mobilfunktarife.
Amazon plant eigene Mobilfunktarife. (Bild: Adrian Dennis/AFP/Getty Images)

Als Händler ist Amazon im Mobilfunkmarkt seit langem aktiv, aber eigene Mobilfunktarife für den deutschen Markt gab es bisher nicht. Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche könnte sich das ändern. Es habe bereits Gespräche mit deutschen Mobilfunknetzbetreibern gegeben, heißt es. Demnach wolle Amazon als Mobilfunkdiscounter auftreten und selbst gestaltete Tarife anbieten. Damit würde Amazon dem Beispiel von Anbietern wie Aldi, Blau, Congstar, Edeka, Fonic, Kaufland, Lidl, Media Markt, Otelo, Penny, Rewe, Saturn oder Tchibo folgen. Amazon wollte das nicht weiter kommentieren.

Wenig Details bekannt

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Zwickau, Dresden
  2. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl

Vorerst fehlen noch viele Details zu Amazons Plänen. Es gibt nicht einmal grobe Angaben dazu, wann eigene Amazon-Tarife starten könnten. Wie diese Tarife dann ausgestaltet sein werden, ist ebenfalls nicht bekannt. Offen ist auch, was Amazon damit vorhat. Es wäre denkbar, dass der Anbieter mit der Konkurrenz vergleichbare Tarife anbieten will oder aber damit neue Akzente im Mobilfunkmarkt setzen will, indem Kunden etwa besonders viel Leistung erhalten.

Seit Herbst 2014 verkauft Amazon über seinen Onlineshop Smartphones auch in Verbindung mit Tarifen. Zunächst gab es nur Tarife der Deutschen Telekom, mittlerweile haben Kunden die Wahl zwischen etlichen verschiedenen Anbietern, wenn sie sich ein Smartphone bei Amazon zulegen. Das könnte sich ändern, wenn es Amazon-eigene Tarife gibt. Dann wäre es denkbar, dass Kunden beim Smartphone-Kauf nur noch die Amazon-Tarife mitbestellen können.

Kommt noch ein Smartphone von Amazon?

Amazon-Mobilfunktarife befördern die Spekulation, dass Amazon wieder ein eigenes Smartphone planen könnte. Bisher gibt es dazu keine konkreten Hinweise. Vor drei Jahren hatte Amazon versucht, stärker im Mobilfunkmarkt aktiv zu sein und hat das Fire Phone auf den Markt gebracht. Das an sich gute Smartphone war mit einem Preis von 400 bis 500 Euro vergleichsweise teuer und wurde damals hierzulande zunächst nur in Kooperation mit der Deutschen Telekom angeboten.

Die Kunden interessierten sich kaum für Amazons Smartphone und ein halbes Jahr später wurde das Fire Phone dann für 150 Euro abgegeben. Das Scheitern des Fire Phone gilt als einer der größten Flops, die sich Amazon in den vergangenen Jahren erlaubt hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,32€
  2. (-66%) 16,99€
  3. 29,99€
  4. 4,99€

ptepic 30. Mär 2017

Dieses OnDemand Zeug ist auch Blödsinn. Und trotzdem muss man es mitbezahlen, wenn man...

|=H 30. Mär 2017

D-Netz mit LTE hätte was, dann Prime Music/Video Volumen immer inklusive und ich wäre...


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Xbox Scarlett streamt möglicherweise schon beim Download
  2. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  3. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020

    •  /