Abo
  • IT-Karriere:

Telekom-Technikchef: Mit Single RAN sind 400 MBit/s im Mobilfunk möglich

Die Deutsche Telekom tauscht ihre gesamte Netztechnik im Mobilfunk aus. Mit Single RAN komme alles aus einer Hardware und werde durch Software gesteuert. Das Single RAN kommt von Huawei.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Technikchef der Telekom Deutschland, Walter Goldenits
Der Technikchef der Telekom Deutschland, Walter Goldenits (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom führt Single RAN in ihrem Mobilfunknetz ein und will so Datenraten von 400 MBit/s erreichen. Das gab Walter Goldenits, Technikchef Telekom Deutschland, am 17. März in Bonn bekannt. "Wir haben damit begonnen, unsere komplette Netztechnik auszutauschen", sagte Goldenits. "Wir fassen jeden Mobilfunkstandort in Deutschland an."

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Single RAN bedeutet: Statt eigene Netzelemente für jede Technologie zu haben, wird es in Zukunft an den Standorten eine Hardwareeinheit geben, die alle drei Mobilfunkstandards verarbeiten kann. "Bisher hatten wir drei Boxen nebeneinander für GSM, UMTS und LTE. Mit Single RAN kommt alles aus einer Hardware und wird softwaregesteuert", sagte Goldenits Golem.de. Die Lösung kommt von Huawei.

Auf dem Weg zu 5G

Neue Features für die Kunden könnten so schneller implementiert und eingesetzt werden. Goldenits: "Außerdem ist der Parallelbetrieb von 2G und 4G auf verschiedenen Frequenzbändern möglich. Wir können wie mit einem Schieberegler die Bandbreite eines Spektrumbandes bedarfsgetrieben für aktuelle LTE-Technologie nutzbar machen, je nachdem, was unsere Kunden an ihrem jeweiligen Standort benötigen." Es könne jedoch nur da ausgebaut werden, wo es ökonomisch vertretbar sei.

LTE 900 und Single RAN seien weitere Bausteine auf dem Weg zu 5G. "Single RAN wird das Fundament für 5G sein. Auch Small Cells werden ein wichtiges Thema. Das Fundament eines 5G-Netzes wird ein starkes LTE sein. Die ersten 5G-Use Cases werden im LTE-Netz laufen", sagte er.

Um die Daten für das Internet der Dinge mit Narrowband-IoT zu übertragen, wird die Telekom in Zukunft die Frequenzbänder 800 und 900 nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 6,99€
  2. 34,99€
  3. 3,99€

Ovaron 19. Mär 2017

5G gibt es noch nicht und wird es erst in einigen Jahren (geschätzt 2022+) nennenswerte...

Ovaron 17. Mär 2017

RAN (Radio Access Network) ist wiederum ein eigener Begriff der hier mit Single durch das...


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

Recruiting: Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
Recruiting
Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.
Von Robert Meyer

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

    •  /