Kabelnetzbetreiber: Gigabit-Preise bei Unitymedia werden nicht sehr hoch sein

Unitymedia will seine Gigabit-Internetzugänge so auspreisen, dass sie auf den Massenmarkt kommen können. Es gehe nicht um "eine ganz kleine Nische".

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Die Absichtserklärung wird unterzeichnet
Die Absichtserklärung wird unterzeichnet (Bild: Unitymedia)

Unitymedia plant, sich mit seinen künftigen Gigabit-Zugängen auch auf dem Massenmarkt zu etablieren, und kündigt dementsprechende Preise an. Unternehmenschef Lutz Schüler sagte Golem.de am 20. März 2017 auf der Technikmesse Cebit in Hannover: "Den Preis können wir noch nicht bekanntgeben, weil das Produkt erst nächstes Jahr herauskommt. Aber wir wollen damit auf den Massenmarkt, nicht nur in eine ganz kleine Nische. Es wird nicht ein Preis von 19,95 Euro, aber auch kein ganz teurer Preis."

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Unitymedia macht die Ruhrgebietsstadt Bochum zur ersten Stadt in Deutschland, in der der TV-Kabelnetzbetreiber Gigabit-Zugänge mit Docsis 3.1 anbietet. Bisher haben die schnellsten Zugänge eine Datenrate von 400 MBit/s. 2Play Jump 400 mit bis zu 400 MBit/s kostet 39,99 Euro. Mit dabei ist ein Telefonanschluss mit Flatrate ins deutsche Festnetz.

Signal weit über Bochum hinaus

Laut Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sei dieser Ausbau "ein Signal weit über Bochum hinaus." Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum sagte, dass Investoren, wie auf dem ehemaligen Opel-Gelände, immer nach einer leistungsfähigen Internetanbindung fragen würden. "Wichtig ist uns, sagen zu können: Egal wo man in Bochum wohnt, man wird immer Gigabit-Anschlüsse bekommen können."

Laut Schüler kaufe jeder fünfte Neukunde bereits einen 400-MBit/s-Internetzugang bei Unitymedia. "Hohe Geschwindigkeiten braucht man", sagte er. Künftige Anwendungen für Gigabit seien etwa Virtuell Reality für Formel-1-Übertragungen und Smart Home, wozu eine hohe Datenrate für den Upstream von Bildern von Nest gebraucht werde.

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Unitymedia ist in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg aktiv.

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