Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre? Essen wir es doch einfach. Solein, das das finnische Unternehmen Solar Foods entwickelt hat, besteht zu einem großen Teil aus dem Kohlendioxid aus der Luft, das mit Hilfe von Solarstrom in ein Nahrungsmittel verwandelt wird.
Die Umweltorganisation 350.org fordert von Facebook, Werbeanzeigen der fossilen Industrie nicht mehr zu akzeptieren. Bereits jetzt nimmt Facebook bestimmte Werbung nicht an, etwa für Zigaretten oder für Waffen.
Smartphones aus wiederverwertbarem Kunststoff und eine emissionsneutrale Versorgungskette: Google will nachhaltiger werden. Allerdings erklärt das Unternehmen nur das Ziel und nicht den Weg dorthin.
In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Mit mehreren Netzspeichern will der US-Energieversorger PG&E künftig Lastspitzen abfangen und so Gaskraftwerke ersetzen. Einen Speicher wird Tesla liefern. Es wird der erste Netzspeicher, der aus Megapacks bestehen wird, Teslas neuem, integriertem Speichermodul.
Taiwan ist der Hotspot für die globale Offshore-Wind-Industrie. Bis 2025 sollen 5,5 Gigawatt installiert werden, mit Hilfe zahlreicher deutscher Unternehmen. Doch in Fernost gilt es ein paar Besonderheiten zu beachten, etwa Taifune und Erdbeben.
So ziemlich alle Windkraft-Anlagen haben horizontale Drehachsen. Dennoch gibt es immer wieder Maschinen, deren Flügel in der Aufrechten rotieren. Was soll das?
Sie betreiben zusammen weit über 3.000 Fahrzeuge in der Hauptstadt und wollen diese auf sauberere Antriebe umstellen. Doch es fehlt an entsprechenden Fahrzeugen auf dem Markt, so dass nur sehr wenige Berliner Polizei- und Feuerwehrautos Elektroautos sind.
Der Wärmesektor verursacht immense Mengen CO2. Um die Klimaziele zu erreichen, muss er dringend umgebaut werden. Ein Pilotprojekt in Aachen zeigt nun, dass ausgediente Kohlebergwerke einen wichtigen Beitrag leisten könnten.
Der niederländische Mutterkonzern plant große Umstrukturierungen beim deutschen Netzbetreiber Tennet. Das könnte gravierende Folgen für die Energiewende haben.
/25Kommentare/Von Jürgen Flauger (Handelsblatt) und Klaus Stratmann (Handelsblatt)
Wer einfach zu Hause laden kann, entscheidet sich eher für ein Elektroauto. Das ist wohl das Kalkül der britischen Regierung: Sie hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, nach dem in Neubauten jeder Parkplatz einen Ladeanschluss für ein Elektroauto haben muss.
Elektroautos ermöglichten eine emissionsarme Mobilität, sagen die einen. Die anderen behaupten, durch die Herstellung der Akkus seien diese Autos nicht sauberer als ein Verbrenner. Fraunhofer-Forscher haben Elektroautos, Brennstoffzellenautos und einen Diesel unter verschiedenen Aspekten verglichen.
Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Seit mehreren Wochen blockiert Google die Werbeanzeigen freier Reparaturbetriebe. Der "Runde Tisch Reparatur" erwartet von der EU-Kommission, aus Gründen des Wettbewerbs und Klimaschutzes gegen das US-Unternehmen vorzugehen.
Wenn der Wind zieht, soll das Schiff weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Schadstoffe emittieren: Die japanische Reederei K-Line testet einen Windhilfsantrieb an einem ihrer Schiffe. Das Segel hat eine Airbus-Ausgründung entworfen.
30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?
5G braucht zwar mehr Antennen, die aber vielfach mit geringerer Leistung strahlen können. Dazu kommt laut einem Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik das Beamforming.
Der dänische Spielwarenhersteller Lego will weniger Erdöl für seine Klötzchen und Steinchen verwenden. Die Suche nach Alternativen erweist sich allerdings als schwierig und war bisher erfolglos.
Das mit dem Brexit hat Theresa May nicht hinbekommen. Jetzt versucht die scheidende britische Premierministerin, in anderen Bereichen ein politisches Erbe zu schaffen. Etwa beim Umweltschutz.
Das Flugzeug Otto Aviation Celera 500L wird seit rund zehn Jahren weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt. Aktuelle Fotos, die auf einem Flughafen in Kalifornien aufgenommen wurden, lassen darauf schließen, dass es bald zum ersten Mal fliegen könnte.
Nachhaltig ist Elektromobilität nur, wenn die Akkus wiederverwertet werden. Die klassischen Verfahren nutzen Hitze oder Flüssigkeit, doch einer macht es anders: Die Module werden geschreddert. So recycelt Duesenfeld die wertvollen Rohstoffe günstiger, effizienter und vor allem mit weniger CO2-Belastung.
Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.
Vor drei Jahren hat Tesla den Solarmodul-Hersteller Solar City gekauft und wollte zusammen mit Panasonic in der Gigafactory 2 Komponenten für innovative Solardächer produzieren. Doch die Abnahme im Inland stockt. Die meisten Solarzellen aus der Gigafactory 2 werden ins Ausland verkauft.
Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Seit dem 1. Mai ruhen die britischen Kohlekraftwerke. Der Strom für die Insel wird aus anderen Quellen bezogen, unter anderem aus Windparks. Es ist die längste Zeit ohne Kohleverstromung in Großbritannien, seit 1882 das erste Kohlekraftwerk in London eröffnet wurde.
Mehr als anderthalb Millionen Besucher der Niagarafälle steigen jedes Jahr auf eines der beiden Schiffe und lassen sich direkt unter die Wasserfälle schippern. In wenigen Monaten werden sie den Ausflug mit Schiffen mit Elektroantrieb unternehmen.
Windräder stehen oft still, wenn sie keinen Strom ins Netz einspeisen können. Zwei Konsortien in Deutschland wollen diese Windkraft nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen und diesen ins Gasnetz einzuspeisen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Die Kohlekraftwerke sollen spätestens in 20 Jahren abgeschaltet werden. Sie einfach abzubauen, sei nicht sinnvoll, sagen Forscher des DLR. Die Anlagen sollen, statt Strom aus der Verbrennung von Kohle zu gewinnen, Strom von Windkraftwerken speichern.
Was passiert mit dem verbrauchten Akku aus einem Elektroauto? Der US-Hersteller Tesla baut in seiner Fabrik Gigafactory ein eigenes Recycling-Programm auf, um die Rohstoffe aus den alten Energiespeichern für die Herstellung neuer zu gewinnen.
Rund 5.200 Mitarbeiter wenden sich in einem offenen Brief kritisch an Jeff Bezos und die Amazon-Führung: Von den großen IT-Unternehmen sei der Konzern am weitesten von einer nachhaltigen Energiepolitik entfernt.
Der Protest gegen 5G-Netze nimmt zu: In Petitionen wird gefordert, zuerst die Folge von mehr elektromagnetischen Feldern im 5G-Frequenzbereich zu erforschen.
Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Der Umweltverband BUND ist nicht gegen 5G, fordert aber niedrigere Grenzwerte wie in der Schweiz. Die Betreiber sollen sich zudem ein Netz teilen, um das Risiko zu minimieren. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz sieht noch Forschungsbedarf.
Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ökostrom, Datenschutz und Transparenz: Das Startup Wetell möchte nachhaltige Mobilfunktarife anbieten. Das erste Crowdfunding-Ziel ist bereits erreicht. Aber das reicht noch nicht.
Prime-Kunden können sich neuerdings einen Amazon Day aussuchen, an dem sie ihre Bestellungen auf einen Schlag erhalten. Das soll die Umweltbilanz des Unternehmens verbessern, ist aber freiwillig und vorerst auf die USA beschränkt.
Mehrere große IT-Konzerne haben in jüngerer Zeit Partnerschaften mit der Ölindustrie aufgebaut und tragen damit aktiv zur Klimakatastrophe bei. Dabei geben sie sich gerne als besonders umweltfreundlich und verantwortungsbewusst.
Der Ausstoß von CO2 soll insgesamt verringert werden. Dieses Ziel hat Amazon bekanntgegeben. Bis 2030 soll die Hälfte aller Warensendungen klimaneutral verschickt werden.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.
Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.