Forscherpreis für Energiesparsystem
Nachwuchsforscher auf der Suche nach Lösungen zum Umweltschutz
Ein System, das die Energieaufnahme von Geräten im Standby-Betrieb verhindert, hat den Preis in einem von Microsoft organisierten Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler gewonnen. Die Studenten aus Esslingen setzten sich gegen drei Gegner durch und treten nun im Sommer 2008 in Paris im Finale an.
An Ideen für grüne Technik mangelte es den Studenten nicht: Eine Produkt-Suchmaschine, die eigens nach ökologisch wertvollen Produkten sucht, hat eine Gruppe entwickelt. Andere suchten nach Lösungen zur Reduzierung des Autoverkehrs oder nahmen sich des leidigen Standby-Problems elektronischer Geräte an. 20 Teams aus ganz Deutschland beteiligten sich in der Disziplin Software-Design an dem von Microsoft veranstalteten Wettbewerb "Imagine Cup 2008". Ziel des Wettbewerbs war die Entwicklung einer "Technologie zu einer gesünderen Umwelt und zu besserem Umweltschutz".
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Gewonnen hat ein Team aus Esslingen. Die Studenten waren mit einem System angetreten, welches verhindert, dass elektrische Geräte im Standby-Modus Energie verbrauchen. Dieses System mit dem Namen "Power in Time" überzeugte die zehnköpfige Jury und so konnten sich die Schwaben am 15. Mai 2008 gegen ihre Gegner aus Dresden, Hamburg und München durchsetzen.
Allerdings ist der deutsche Titel nur ein Etappensieg: Die Esslinger fahren im Juli 2008 zum Finale des Wettbewerbs nach Paris, wo sie mit ihrem Konzept gegen 50 Teams von Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt bestehen müssen. "Bei der sechsten Auflage des Imagine Cup schicken wir mit dem Projekt Power in Time einen sehr starken Wettbewerber in das internationale Rennen", ist Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland, überzeugt. "Doch nicht nur das Gewinnerteam, sondern alle Finalisten haben außerordentliche Kreativität und Know-how an den Tag gelegt."
Das Ziel der Esslinger war es, den Stromverbrauch zu verringern. Dazu haben sie Power in Time (PoinT) entwickelt. Das System ist für gemeinsam genutzte Geräte in Unternehmen gedacht. Da diese Geräte, etwa, schnell einsatzbereit sind, werden sie im Standby-Modus belassen, in dem sie ständig Strom verbrauchen. PoinT hingegen erlaubt es, diese Geräte nach definierten Regeln über das Netzwerk ein- und auszuschalten, so als seien sie "Power Over Ethernet"-fähig, erklärt Daniel Franke aus dem Esslinger Team. Das geht soweit, dass ein Netwerkdrucker autoamtisch eingeschaltet wird, wenn ein Nutzer einen Druckauftrag abschickt.
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Nein, das ist NICHT WoL, sondern es werden tatsächlich die Geräte physikalisch...
Poplige Lösung, die das eine Standby durch ein anderes ersetzt. Schön, wenn das zu...
Eine schöne Idee, zu der ich gerne gratuliere. Doch in der Praxis wird sich da noch das...
Es geht doch nicht um den privaten Einsatz! In manchen Unternehmen stehen in jeder etage...