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Elektroauto-Provider startet Großprojekt in Kalifornien

Wird Better Place die Tankstellenkette der Zukunft?

Better Place will die Bay Area erobern. Um die Gegend um San Francisco und das Silicon Valley abgasfrei zu machen, will das Unternehmen bis 2012 mehr als 250.000 Lade- und Batterietauschstationen für Elektroautos bauen. Hinter dem Projekt steckt Shai Agassi, der einmal als Nachfolger von SAP-Chef Hasso Plattner galt.

Artikel veröffentlicht am ,

Shai Agassi, ehemaliger SAP-Manager und Gründer des Unternehmens Better Place, will die Luft zwischen San Francisco und Los Angeles verbessern, indem er Autos mit Verbrennungsmotoren durch Elektroautos ersetzt. Dazu will Better Place Kalifornien mit einem Netz von Ladeposten und Battieretauschstationen überziehen.

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Ladestationen für Elektroautos
Ladestationen für Elektroautos
Im ersten Schritt hat sich das im Oktober 2007 gegründete Unternehmen mit Gouverneur Arnold Schwarzenegger und den Bürgermeistern der Städte San Francisco, San Jose und Oakland darauf verständigt, in der Bay Area eine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aufzubauen. Dazu gehören rund 250.000 Ladenstationen auf Parkplätzen, 200 Batterietauschstationen sowie ein Kontrollzentrum.

Gut eine Milliarde US-Dollar veranschlagt Better Place für den Aufbau der Infrastruktur, der im Januar 2009 mit den ersten Genehmigungsverfahren beginnen soll. Der Baubeginn ist ein Jahr später geplant. Bis 2012 soll das System betriebsbereit sein. Bis dahin seien, so die Annahme von Better Place, auch Elektroautos für die breite Masse verfügbar.

Der Tank der Zukunft
Der Tank der Zukunft
Das Geschäftsmodell von Better Place ähnelt nach eigenen Angaben dem eines Mobilfunkanbieters: Der Kunde schließt ein Abonnement für eine bestimmte Kilometerzahl im Monat ab und erhält ein Elektroauto zu einem vergünstigten Preis. Diese stammen von den Autobauern Renault und Nissan. Die Fahrzeuge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreichen und mit einer Ladung rund 230 Kilometer weit kommen. Sie verfügen über einen Elektroanschluss sowie eine Wechselbatterie, die Eigentum von Better Place bleibt. Auf größeren Fahrten über Land können die Fahrer an den Wechselstationen ihre leere Batterie gegen eine volle tauschen.

Die Ladestationen werden an Straßenrändern, auf Parkplätzen von Einkaufszentren oder Unternehmen aufgestellt. Dort können die Fahrer ihre Autos während der Arbeit, des Einkaufs oder des Kinobesuchs aufladen. Die Stationen halten sich an herkömmliche Industriestandards, so dass praktisch alle Hybrid- oder Elektroautos wie etwa der Tesla Roadster dort Strom tanken können.

Vergleichbare Projekte hat Agassi bereits in Israel, Dänemark und Australien initiiert.

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mindo2000 27. Aug 2009

Die Politiker mussten doch erstmal bis NACH der Bundestagswahl warten. Denn sonst könenn...

mindo2000 27. Aug 2009

Daran haben die Entwickler auch schon gedacht und solange es am Stromnetz hängt ist das...

Jürgen Krohn 21. Aug 2009

Es gibt auch eine Batteriewechselstation aus Deutschen Landen, die ist schon seit 1992...

Mertens 25. Nov 2008

1. 2007 sind allein 19.000 MW zuviel Strom in Deutschland produziert worden (siehe ZDF...

Anonymer Nutzer 25. Nov 2008

Ist mal wieder PISA ausgebrochen ? Ihr meint wohl auch, daß Kohl was mit der deutschen...


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