Studie: iPhone 5 giftiger als das iPhone 4S

Eine chemische Analyse von Healthystuff.org(öffnet im neuen Fenster) und den professionellen Bastlern von iFixit(öffnet im neuen Fenster) hat zwar ergeben, dass aktuelle Modelle inklusive Apples iPhone 5 und des Samsung Captivate weniger gefährlich als die alten Handys sind. Dennoch wird das neue iPhone 5 schlechter bewertet als sein unmittelbarer Vorgänger – das iPhone 4S. Trotzdem hat sich Apple gebessert. Laut der chemischen Analyse belegte das iPhone 2G den letzten Platz.

Mobiltelefone und andere elektronischen Geräte enthalten eine Vielzahl von Chemikalien, die entweder bei der Produktion oder für die Funktionsweise erforderlich sind. Einige davon werden mit Krebs, neurologischen Problemen und Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht. Zu dem Chemikalien und Elementen gehören Flammschutzmittel, PVC, Brom, Blei, Quecksilber, Zinn, Cadmium und Chrom.
Beim Benutzen gefährden diese Stoffe den Benutzer eher nicht. Problematisch werden sie erst bei der Entsorgung der Geräte, wenn sie in der Deponie landen oder beim Recycling.
Skala von 0 bis 5
Bei der Untersuchung von Healthystuff.org(öffnet im neuen Fenster) wurden 36 Handys auseinandergenommen. Die Geräte wurden per Röntgenfluoreszenzanalyse untersucht und die Inhaltsstoffe jeweils nach deren Gefährlichkeit gewichtet. Die Telefone wurden danach auf einer Skala von 0 bis 5 gerechnet, wobei 5 die höchste Toxizität bezeichnet.
Sechs Modelle wurden als "besorgniserregend" eingestuft, einschließlich des Nokia N95 und des iPhone 2G. Im Vergleich dazu konnten sechs Mobiltelefone, die deutlich später auf den Markt kamen, als weniger giftig eingestuft werden. Dazu gehören das iPhone 5 und das Motorola Citrus . 24 Telefone kamen ins mittlere Ranking, darunter das Blackberry Curve 8530(öffnet im neuen Fenster) , das HTC Touch Diamond und das Samsung Eternity(öffnet im neuen Fenster) .
Insgesamt werden die Inhaltsstoffe der Geräte nach einem Fazit von iFixit immer umweltfreundlicher. Dennoch warnte iFixit-Chef Kyle Weins(öffnet im neuen Fenster) , dass sich die Hersteller nicht mit diesen Ergebnissen zufriedengeben dürften.