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Alternative Energien: Apple plant Solarkraftwerk neben Serverfarm

Apple will in North Carolina ein Rechenzentrum mit Solarenergie versorgen. Ein 70 Hektar großes Stück Land wird derzeit dafür vorbereitet, was Unmut bei den Anwohnern hervorruft.
/ Andreas Donath
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Bild: Jeff Kubina/CC BY-SA 2.0

Apple plant ein Solarkraftwerk in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem neuen Rechenzentrum in der Nähe der US-Stadt Maiden im Bundesstaat North Carolina, berichtet die Zeitung Charlotte Observer(öffnet im neuen Fenster) .

Der Landkreis Catawba habe Apple die Genehmigung zur Umgestaltung einer 70 Hektar großen Brachfläche erteilt. Sie liegt gegenüber des Gebietes, auf dem das Rechenzentrum "Projekt Dolphin" erbaut wird. Wie groß das Solarkraftwerk mit dem Codenamen "Project Dolphin Solar Farm A Expanded" wird, geht aus den Plänen nicht hervor.

In den Plänen sind jedoch mehrere Wirtschaftswege verzeichnet, auf denen die Solarpanele erreicht werden können, wie die Zeitung berichtet. Das Gebiet wird vom US-Stromerzeuger Duke Energy(öffnet im neuen Fenster) versorgt, der größtenteils auf Kohle- und Atomkraftwerke(öffnet im neuen Fenster) setzt, aber in North Carolina auch mehrere kleinere Solarkraftwerke(öffnet im neuen Fenster) mit einer elektrischen Bruttoleistung(öffnet im neuen Fenster) von insgesamt 10 Megawatt betreibt.

Apple zeigt ein verhältnismäßig großes Interesse an erneuerbaren Energien. In seinem Umwelt-Jahresbericht(öffnet im neuen Fenster) schreibt das Unternehmen, dass die Standorte in Austin (Texas) und Elk Grove (Kalifornien) sowie im irischen Cork zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Die Regionalzeitung Hickory Daily Record(öffnet im neuen Fenster) berichtet von Anwohnern, die sich über die Rodungsarbeiten beschweren, die teilweise mit Hilfe von Bränden vorangetrieben werden. Dabei sei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, die das Atmen erschwere und erhebliche Verschmutzungen verursache. Zahlreiche Kleintiere seien aus dem bewaldeten Gebiet geflohen, berichtete Anwohnerin Zelda Vosburgh dem Hickory Daily Record.


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