Anhand von Spieleklassikern wie Montezuma's Revenge haben Wissenschaftler von Uber neue Algorithmen zur Wegfindung ausprobiert - und dabei nach eigenen Angaben in Pitfall erstmals überhaupt Punkte für eine KI eingefahren.
Wo fangen Entwickler an, wenn es um Amazons Machine-Learning-Dienste geht? Das Unternehmen stellt unentgeltlich Onlinekurse zur Verfügung, die diese und andere Fragen beantworten sollen. Die Kurse beziehen sich auf AWS-Produkte und werden von Amazon selbst auch für interne Weiterbildungen genutzt.
Um mehr Leistung zu erreichen, hat Nvidia den DGX-2 auf den DGX-2H aktualisiert: Das System für Deep Learning nutzt weiterhin Tesla V100, jedoch mit 450 Watt statt 350 Watt und somit höheren Taktraten unter Last. Zudem gibt es einen schnelleren 24-Kern-Prozessor.
Apple hat mit Silk Labs ein Startup für Künstliche Intelligenz gekauft, das sich auf die Entwicklung von KI-Software für Kameras und Lautsprecher konzentriert. Das könnte Homekit zugutekommen.
Ziemlich ambitioniert: Mit Fördermitteln in Milliardenhöhe will die Bundesregierung Deutschland und Europa zu einem führenden KI-Standort machen. Die IT-Wirtschaft freut sich und mahnt zur Eile.
Forscher der New York University haben ein Verfahren entwickelt, um biometrische Zugangssysteme auszutricksen. Sie nutzen die Arbeitsweise von Fingerabdruckscannern aus, um diese mit gefälschten Fingerabdrücken zu überlisten.
Der FPGA-Spezialist Xilinx verkauft drei Alveo-Modelle als Beschleuniger für maschinelles Lernen, etwa Inferencing. Ein erster Partner ist Dell EMC, ein System schaffte vor einigen Wochen gar einen Weltrekord.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat mehrere Fahrzeuge auf den Mars geschickt. Die Monde von Jupiter und Saturn könnten von laufenden Robotern erkundet werden. Die Nasa hat zusammen mit Autodesk den Prototyp eines solchen Landers gebaut.
Programme zum Maschinenlernen stellen andere Herausforderungen an Entwickler als die klassische Anwendungsentwicklung, denn hier lernt der Computer selbst. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklerwerkzeuge - inklusive Programmierbeispielen.
Der Sprecher erscheint etwas künstlich? Ist er auch: Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hat zusammen mit dem Suchmaschinenbetreiber Sogou ein auf Maschinenlernen und KI basierendes System entwickelt, das Avatare Nachrichten in verschiedenen Sprachen präsentieren lässt.
Wer braucht schon Gesichtserkennung? In China wird ein Überwachungssystem entwickelt, das Bürger an ihren einzigartigen Gangarten erkennt. Die Software soll sich auch von absichtlich anderem Laufen nicht täuschen lassen. Ganz in Echtzeit funktioniert das aber noch nicht.
Um risikoreiche Filmprojekte sicherer finanzieren zu können, entwickeln Forscher von 20th Century Fox ein neuronales Netzwerk, das die Vorlieben von Kinogängern analysieren soll. Daraus errechnet das System Filmtrends des kommenden Jahres.
Die Radeon Instinct MI60 basiert auf dem Vega-20-Grafikchip und ist für maschinelles Lernen gedacht. AMD nutzt 7-nm-Technik und gleich 32 GByte HBM2-Speicher für mehr Leistung, zudem beherrscht die Beschleunigerkarte neue Datenformate für künstliche Intelligenz.
Mit einer KI-gesteuerten Weiterbildungsplattform will die CDU den Fachkräftemangel bezwingen. Vorbilder sind Projekte in den USA und Österreich. Die Kosten gehen in die Milliarden.
Bisher hat Samsung noch kein eigenes SoC mit einer dedizierten Hardwarelösung für die Berechnung von KI-Operationen entwickelt. Südkoreanischen Quellen zufolge soll sich das ändern: Für das kommende Galaxy-S-Gerät soll ein SoC mit zwei KI-Kernen entwickelt werden.
Mittels Bilderkennung aus Kamerabildern will die EU künftig den Risikofaktor von Einreisenden ermitteln. Dazu werden zwei Schritte notwendig: das Eingeben von Personalien vor der Einreise und ein Kontrollieren dieser an der Grenze selbst. Die EU will damit illegale Einwanderer schneller filtern.
Bessere Uniformen und ein neues Image für Zugbegleiter, eine Ampel für freie Sitzplätze und besserer Service entlang der Strecke: Die Deutsche Bahn hat 50 Zukunftsprojekte vorgestellt. Sie sollen auch helfen, deren größtes Problem zu lösen.
Kann Software Kunst erstellen? Eine erfolgreiche Auktion beweist, dass es zumindest Abnehmer dafür gibt. Allerdings hat sich das Entwicklerteam Obvious wohl stark bei anderen KI-Systemen bedient.
Informationsfreiheitsbeauftragte von Bund und Ländern drängen auf eine
stärkere Kontrolle von Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI) in der
Verwaltung. An die Auswahl und die Entwicklung solcher Verfahren müssten
hohe Anforderungen gestellt werden.
Chatbots, die Antworten nicht verstehen und Kunden in eine Sackgasse leiten - dagegen arbeitet die Chatbot-Linguistin Jenni Juvonen an. Sie bringt Online-Assistenten besseres Interagieren bei.
Computer haben Wissenschaft und Gesellschaft bereits verändert. KI und Maschinenlernen werden diese Entwicklung mit wachsender Geschwindigkeit vorantreiben. An einer neuen Hochschule sollen sich Wissenschaftler auch mit den ethischen Aspekten dieser Entwicklung beschäftigen.
Adobe und Nvidia planen, das Rendering in Dimension CC künftig auf den Geforce RTX statt auf der CPU laufen zu lassen. Die Turing-Grafikkarten haben spezielle RT-Cores, um unter anderem Raytracing durchzuführen. Adobe spricht von einer extrem verkürzten Renderdauer.
Maschinenlernen klingt innovativ und hat schier unendlich viele Einsatzzwecke, doch die Funktionsweise verstehen nur wenige. Sie basiert auf komplizierten mathematischen und statistischen Verfahren. Wir erklären sie Nichtmathematikern anhand von drei wichtigen Algorithmen.
Mit der Ascend-Serie hat Huawei mehrere Beschleuniger für maschinelles Lernen vorgestellt, die schneller als Googles TPUs und effizienter als Nvidias Turing sein sollen. Nächstes Jahr möchte das Unternehmen die Technik dann in Smartphone-Chips integrieren.
Weil es Frauen klar benachteiligte, hat Amazon die Arbeit an seinem Machine-Learning-gestützten Tool zur Beurteilung von Bewerbern eingestellt. Die KI hatte sich die Haltung selbst beigebracht.
Apple hat das dänische Startup Spektral übernommen, das sich auf Videoeffekte wie Greenscreens in Kombination mit Maschinenlernen spezialisiert hat. Die Übernahme soll bereits Ende 2017 erfolgt sein, wurde aber erst jetzt publik.
Google lehnt ein lukratives Geschäft mit der US-Regierung ab: Das Unternehmen beteiligt sich nicht an einem Cloud-Projekt des US-Verteidigungsministeriums. Eine KI-Kooperation mit dem US-Militär kam bei der Belegschaft nicht gut an.
Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Mit den Versal genannten FPGAs stellt Xilinx eine Chipfamilie vor, die bei künstlicher Intelligenz durch eine höhere Inferencing-Leistung und Effizienz besser aufgestellt sein soll als Nvidia. Dieser Anspruch gilt für Datacenter und Edge-Geräte, denn gerade beim 5G-Mobilfunk wird AI wichtig.
Kunden, die Microsofts Azure für Machine-Learning-Aufgaben benutzen, sollen dank weitgehender Automatisierung wesentlich schneller zu ihrem Modell kommen. Die einfach integrierbaren Machine-Learning-Dienste von Microsoft selbst verbessern außerdem die Sprachdienste.
Mit Ideas will Microsoft Office-Nutzern bei der Analyse von Daten und der Erstellung von Dokumenten helfen. KI-gestützt sollen Inhalte analysiert und ausgewertet werden, darauf basierend bekommen Nutzer Vorschläge bezüglich der Inhalte und Designs. Auch der Firmenchat Teams bekommt neue Funktionen.
Ein wenig nebulös wirkt Alibabas Ankündigung, in den Markt der KI-Chips einzusteigen. Das Unternehmen baut dazu sogar ein eigenes Forschungsteam auf. Nebenbei wollen sich die Chinesen auf dem Gebiet der Quantencomputer schnell etablieren.
Nicht jeder, der in die U-Bahn einsteigt, hat zuvor auch einen Fahrschein gekauft. Ein in Spanien entwickeltes KI-System soll Schwarzfahrer erkennen, wenn diese unrechtmäßig die Sperre auf dem Bahnhof überwinden. Das System wird in Barcelona getestet.
IBM entwickelt eine Software, die automatisch die Entscheidungen von KI-Systemen nachvollziehen und eventuelle Vorurteile herausfinden kann, etwa wenn bestimmte Ethnien in einer Untersuchung offensichtlich benachteiligt werden. Das System zeichnet dazu Daten und den Quellcode auf.
Gerade ist die "weltweit erste autonom fahrende" Tram in Potsdam im
regulären Schienennetz zu bewundern. Siemens Mobility hat innerhalb
eines guten Jahres die Technik entwickelt. Von einem Regelbetrieb ist aber noch nicht die Rede.
Technisch gibt es an der Geforce RTX 2080 (Ti) nichts zu meckern: Die Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur sind extrem schnell und das Referenz-Design ist dabei dennoch erfreulich leise. Wer Deep-Learning- oder Raytracing-Optik will, muss aber teuer bezahlen und vorerst warten.
In einem Forschungsprojekt experimentieren Wissenschaftler mit einem KI-System, das Elemente eines Videos analysiert und auf ein anderes Video überträgt. In einem gezeigten Clip kann so eine Narzisse wie ein Hibiskus blühen oder Donald Trump wie Barack Obama reden.
Seit Jahrzehnten sucht Seti den interstellaren Raum nach Signalen ab, die von Außerirdischen stammen könnten. Dabei empfangen die Forscher auch andere astronomisch interessante Daten, wie etwa schnelle Radioblitze. KI hilft bei der Suche.
Auf die Quadro RTX und die Geforce RTX folgt die Tesla T4: Die Grafikkarte mit Turing-Architektur ist ein Inferencing-Beschleuniger mit Tensor-Cores, den unter anderem Google für das eigene Cloud-Angebot nutzt.
Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.
In einem Interview hat Huaweis Consumer-Business-Chef Richard Yu über Huaweis aktuelle Lage geplaudert und beiläufig ein kommendes Gerät erwähnt: Binnen eines Jahres will der chinesische Hersteller ein Smartphone auf den Markt bringen, das sich aufklappen lässt und so einen großen Bildschirm haben soll.
Das soziale Netzwerk Facebook arbeitet an einem KI-System, das Text im Bild erkennen und den Sinn von diesen Texten verstehen und filtern kann. Rosetta soll dabei helfen, die Flut an Memes zu analysieren. Als Trainingsdaten dienen gepostete Motive und künstlich erstellte Memes.
Anhand von geschlechtsneutralen Sprachen hat ein Forschungsteam den Google-Übersetzer für sexistisch befunden: So werden Berufe wie Geschäftsführer mit Männern und Bäcker eher mit Frauen verbunden. Den Forschern sei dabei bewusst, dass ein gewisser Grad an Vorurteilen nicht vermeidbar ist.
Das Agropad sieht aus wie ein Teststreifen aus dem Chemieunterricht. Darauf befindet sich aber ein Chip, der verschiedene Werte im Wasser misst. Per App und künstlicher Intelligenz lässt sich das Ergebnis ohne große Chemiekenntnisse auswerten.
Die nächste Saison der Drone Racing League wird auch computergesteuerte Drohnen gegen Menschen für ein Millionenpreisgeld antreten lassen. Finanziert wird das Ereignis von Lockheed Martin - einem Hersteller von Militärflugzeugen.
Mit der Art-Selfie-Funktion seiner Arts-&-Culture-App hat Google Anfang 2018 weltweit für virale Selbstporträts gesorgt, auf denen Nutzer ihren Gemälde-Doppelgänger finden konnten. Jetzt ist die Funktion endlich auch in Deutschland verfügbar - und produziert nicht immer schmeichelhafte Ergebnisse.
Beben nach dem Beben prognostizieren, ist schwierig. Forscher der Harvard-Universität und von Google haben ein KI-System entwickelt, das das können soll. Maschinelles Lernen soll besonders gut geeignet sein, die komplexen Muster aufzudecken, die Nachbeben vorangehen.
Ifa 2018 Mit dem Kirin 980 legt Huawei den Fokus noch stärker auf künstliche Intelligenz, verbessert aber auch die restlichen Bestandteile des Chips drastisch. Das Smartphone-SoC ist zudem eines der ersten im 7-nm-Verfahren.