Abo
  • Services:

Machine Learning: Alibaba will Quantencomputer und KI-Chips bauen

Ein wenig nebulös wirkt Alibabas Ankündigung, in den Markt der KI-Chips einzusteigen. Das Unternehmen baut dazu sogar ein eigenes Forschungsteam auf. Nebenbei wollen sich die Chinesen auf dem Gebiet der Quantencomputer schnell etablieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Alibaba-CTO Jeff Zhang spricht über die Pläne des Konzerns.
Alibaba-CTO Jeff Zhang spricht über die Pläne des Konzerns. (Bild: Alibaba)

Der chinesische Onlineversandhändler Alibaba will in den nächsten drei bis fünf Jahren stark in eigene Hardware investieren. Geplant sind ein eigener Quantencomputer und ein Inferenz-Chip für Machine Learning. Das sagte der Cheftechniker des Unternehmens, Jeff Zhang, auf der Cloud Computing Conference 2018 im chinesischen Hangzhou. Die Umsetzung der Projekte wird das 2017 gegründete Alibaba-Forschungsteam Damo Academy mit mehr als 300 Mitarbeitern übernehmen.

Stellenmarkt
  1. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg
  2. SCISYS Deutschland GmbH, Bochum

In der Mitte des Jahres 2019 will das Team den ersten KI-Chip vorstellen, den AliNPU. Er soll potenziell in autonomen Fahrzeugen, im Bereich Smart City oder in der Logistik eingesetzt werden. "In unseren derzeitigen Tests kann der Chip Bilderkennung und -Verarbeitung um das Vierfache schneller durchführen". Genauere Angaben machte das Unternehmen nicht. Ein Problem bei autonomen Fahrzeugen sei zudem nicht nur eine schnelle Bildverarbeitung, sondern das intelligente und vorausberechnende Nutzen von anderen Sensordaten und Informationen. Eine ausgereifte Software sei dazu genauso wichtig wie ein dedizierter Rechenkern, also wie der AliNPU.

IoT und Quantencomputer

Um die Entwicklung von KI-Hardware weiter voranzubringen, will Alibaba außerdem eine neben der Damo Academy eigenständige Tochterfirma gründen, die sich nur mit der Entwicklung von Recheneinheiten für Machine Learning beschäftigt. Der Fokus liegt auf kleineren Anwendungen für IoT oder Embedded-Systeme.

Alibabas Forschungsabteilung arbeitet zudem an nicht näher spezifizierten Quantencomputern. Diese wird das Unternehmen wohl als Cloud-Service anbieten, ähnlich wie das Microsoft mit dem Projekt Quantum erreichen möchte. Alibabas Quantentechnik soll in Bereichen wie dem Finanzsektor, im E-Commerce und in der Pharmazie eingesetzt werden. Außerdem suche das Unternehmen "Quanten-klassische hybride Algorithmen, um fundamentale Probleme bei Machine Learning und bei der Optimierung von physikalischen Simulationen zu lösen".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 12,99€
  2. 2,99€
  3. 43,99€
  4. (-80%) 6,99€

Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

    •  /