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IBM Agropad: Papierstreifen und KI helfen beim Messen von Wasserqualität

Das Agropad sieht aus wie ein Teststreifen aus dem Chemieunterricht. Darauf befindet sich aber ein Chip, der verschiedene Werte im Wasser misst. Per App und künstlicher Intelligenz lässt sich das Ergebnis ohne große Chemiekenntnisse auswerten.

Artikel veröffentlicht am ,
IBMs Papierstreifen erkennt Elemente im Wasser.
IBMs Papierstreifen erkennt Elemente im Wasser. (Bild: IBM)

Forscher bei IBM entwickeln ein Testsystem, das die Qualität von Wasser prüft und automatisch analysiert. Dabei helfen soll ein Machine-Learning-System und ein Teststreifen aus Papier. Das Agropad genannte kreditkartengroße Produkt hat einen integrierten Chip, der die chemischen Eigenschaften eines Tropfens darauf misst und als Farbwert innerhalb von 10 Sekunden ausgibt. Eingesetzt werden soll das System im Landwirtschaftssektor. Der Vorteil laut IBM: Ungelernte Arbeiter können die Wasserqualität für ihre Felder schnell prüfen.

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Der erste Prototyp bestimmt den pH-Wert und Anteile von Stickstoffdioxid, Aluminium, Magnesium und Chlor. Der Wert jeder dieser Eigenschaften wird als Farbcode auf dem Papierschnipsel angezeigt. Mithilfe eines Smartphones nehmen Nutzer ein Foto des Ergebnisses auf und lassen es von der entsprechenden Partnerapplikation analysieren. Diese nutzt Machine Learning zur Bestimmung der jeweiligen Inhalte.

Machine Learning auf dem Gerät

IBM nennt dieses Verfahren AI on the Edge. Es ist daher wahrscheinlich, dass sich in der auf dem Smartphone installierten Software ein bereits trainiertes Machine-Learning-Modell befindet, das auf dem Gerät selbst ausgeführt wird. Eine Verbindung mit der Cloud ist aber trotzdem notwendig, etwa wenn Nutzer die Daten über einen Zeitraum betrachten möchten. Dazu müssen diese online abgelegt werden. Messergebnisse markiert das System mit dem jeweiligen Testdatum und den dazugehörigen Ergebnissen automatisch.

Für IBM könnte diese Methode die "digitale Landwirtschaft und Umwelttests revolutionieren". Pluspunkte für Agropad seien vor allem die geringen Herstellungskosten und wenig Vorwissen, das System zu nutzen. Später will das Unternehmen neben den bisherigen Parametern dem Papiertest weitere Analysewerte hinzufügen.

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Der Agent 11. Sep 2018

Ja ne is klar... Leute die zu dämlich sind Farben zu vergleichen wie man das...

Eheran 11. Sep 2018

Kalibrieren, nicht eichen. Eichen macht der Staat. Aber ja, so klingt es...

goggi 10. Sep 2018

Also 1. heißt es nich KI, sondern Maschine Learning. Der Bulkshitbingo Begriff klingt...

Eheran 10. Sep 2018

Was du geschrieben hast, ist "O-quadrat". Da "dioxid" im Artikel nur in Stickstoffdioxid...

Vögelchen 10. Sep 2018

Watson ich hör dir trapsen!


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