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Microsoft: Azure automatisiert KI und verbessert Sprachdienste

Kunden, die Microsofts Azure für Machine-Learning-Aufgaben benutzen, sollen dank weitgehender Automatisierung wesentlich schneller zu ihrem Modell kommen. Die einfach integrierbaren Machine-Learning-Dienste von Microsoft selbst verbessern außerdem die Sprachdienste.

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Eric Boyd, Corporate Vice President, Azure AI bei Microsoft, stellt die neuen KI-Funktionen von Azure vor.
Eric Boyd, Corporate Vice President, Azure AI bei Microsoft, stellt die neuen KI-Funktionen von Azure vor. (Bild: Microsoft)

Mit dem Dienst Azure Machine Learning von Microsoft sollen Kunden schnell und einfach aus ihren eigenen Daten entsprechende Modelle erzeugen können sowie diese dann in unterschiedlicher Form verwenden können. Damit dieser Vorgang künftig noch schneller funktioniert und noch einfacher genutzt werden kann, hat Microsoft die Arbeiten daran weitgehend automatisiert, was das Unternehmen auf seiner Entwicklerkonferenz Ignite 2018 vorstellt.

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Diese Automatisierung ist der Ankündigung zufolge aus einem internen Projekt heraus entstanden, bei dem sich die Beteiligten viel mit der Modelauswahl herumgeärgert hätten. Daraus ist nun ein Angebot entstanden, das automatisch notwendige Datentransformationen, Modellauswahl sowie die Feineinstellung der Hyperparameter des Modells übernehmen soll.

Beschleunigt werden kann das Trainieren der Modelle nun außerdem dank des Zugriffs auf GPU-Cluster und der Dienst bietet ein hardwarebeschleunigtes Inferencing für Klassifizierungsaufgaben dank FPGAs. Für Entwickler gibt es ein neues Python SDK und das Verwalten von containerisierten Modellen sowie die dafür nötigen Abbilder sollen nun einfacher sein.

Sprachdienste ausgebaut

Für Kunden, die keine eigenen Modelle erstellen, sondern auf fertige Modelle zurückgreifen, um diese in ihre Anwendungen zu integrieren, gibt es die Azure Cognitive Services. Deren Dienst zur Sprachverarbeitung ist nun allgemein verfügbar und verfügt über verbesserte Modelle zur Spracherkennung und Übersetzung. Außerdem können Kunden Modelle anpassen, um eine individuelle Stimme zu erzeugen.

Vorteile bringen die neuen Modelle für den erst von Microsoft vorgestellten Video Indexer. Dieser ist erstmals auf der Build im vergangenen Jahr vorgestellt worden, seit einigen Wochen allgemein verfügbar und dient zum Extrahieren verschiedener Informationen aus einem Video. Das System zur Sprachsynthese (Text-to-Speech, TTS) sei darüber hinaus inzwischen so gut, dass es kaum noch von Aufnahmen menschlicher Sprecher zu unterscheiden sein soll. Dieser Dienst befindet sich derzeit aber noch in einer Vorschau.



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