Machine Learning: KI überträgt Stil von einem zum anderen Video
Wissenschaftler der Carnegie Mellon University im US-Bundesstaat Pennsylvania haben KI-Systeme im Stile von Deep Fakes weiterentwickelt(öffnet im neuen Fenster) . Ihr Machine-Learning-System ist in der Lage, die Mimik von Personen zu analysieren und diese auf andere Menschen zu übertragen. Die Software wandelt den Stil eines Videos in den Stil eines anderen Videos um. Die Forscher zeigen erste Ergebnisse in einem Youtube-Video(öffnet im neuen Fenster) . Dort werden etwa Gesichsausdrücke des US-Moderators John Oliver auf den Kollegen Stephen Colbert übertragen. Offensichtliche Bildfehler machen deutlich, dass das System bisher bei weitem noch nicht perfekt ist.
Das Besondere ist trotzdem: Es ist nicht wichtig, dass sich der Kopf der einen ähnlich wie der Kopf einer anderen Person verhält. Das zeigt etwa ein Beispiel, in dem John Olivers Gesichtsbewegungen auf eine 3D-animierte Figur gemappt werden. In einem weiteren Clip zeigen die Forscher auch Objekte, die die Software auf andere Objekte überträgt – beispielsweise eine Narzisse, die wie ein Hibiskus blüht.
Die Gefahr des Missbrauchs
Praktische Einsätze sehen die Forscher zum Beispiel in der Filmindustrie. Machine Learning kann automatisiert einen eigentlich klaren Sonnenuntergang in eine bewölkte Szene umwandeln. Das würde normalerweise händische Arbeit erfordern. Durch Software wäre es auch möglich, computeranimierte Figuren ohne spezielle Ausrüstung und Kleidung aus echten Schauspielern zu generieren.
Andererseits sind sich die Entwickler bewusst, dass Technik wie diese auch anders eingesetzt werden kann: Ein bereits sehr überzeugendes Abbild von Donald Trump, das aus Barack Obamas Mimik erstellt wurde, macht das deutlich.
- Anzeige Hier geht es zu The Apprentice - The Trump Story bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



