Abo
  • IT-Karriere:

Machine Learning: Drone Racing League bringt Rennen zwischen Mensch und KI

Die nächste Saison der Drone Racing League wird auch computergesteuerte Drohnen gegen Menschen für ein Millionenpreisgeld antreten lassen. Finanziert wird das Ereignis von Lockheed Martin - einem Hersteller von Militärflugzeugen.

Artikel veröffentlicht am ,
Renndrohnen sind durch viele LEDs immer sichtbar.
Renndrohnen sind durch viele LEDs immer sichtbar. (Bild: Drone Racing League)

Der Veranstalter der Drone Racing League will in der Saison des Jahres 2019 Menschen gegen Maschinen antreten lassen. Artificial Intelligence Robotic Racing (AIRR) heißt die neue Disziplin, bei der von Software gesteuerte Flugdrohnen gegen von Menschen gesteuerte Flieger antreten. Zum Event sind Univeritätsstudenten und andere Drohnenenthusiasten eingeladen, schreibt das IT-Businessmagazin Venturebeat. Die Teams fliegen für ein Preisgeld von 2 Millionen US-Dollar um die Wette. Finanziert wird das Ereignis vom Militärflugzeughersteller Lockheed Martin. Die Intention dahinter könnte sein, autonome Drohnen für den Kampfeinsatz zu entwickeln.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Schwarz IT KG, Neckarsulm

Der Wettbewerb wird insgesamt vier Rennen umfassen. Als Rennstrecke dienen dabei ähnliche neonbeleuchtete Kurse wie in den bisherigen Saisons. Allen Teilnehmern stehen gleiche Drohnenmodelle zur Verfügung. Nur das Fluggeschick soll entscheiden. Der AIRR Circuit soll "Teams der talentiertesten KI-Ingenieure aus der Welt herausfordern, um ein KI-Framework zu entwickeln, welches eine Drohne fliegen kann.", sagt Liga-CEO Nicholas Horbaczewski. Die Voraussetzung: Eine Drohne darf nicht vorprogrammiert oder durch menschliche Einmischung gesteuert werden.

KI sollte im Drohnenfliegen gut klarkommen

Neben dem offensichtlichen Unterhaltungswert habe der AIRR auch eine wissenschaftliche Komponente. Auf dem Event kann etwa die Lücke zwischen den bisherigen Fähigkeiten von Software mit den Fähigkeiten von Menschen gemessen werden. Für ein KI-System ist ein Drohnenflug ein Best-Case-Szenario. Das System kann verschiedene Sensoren der Drohne als Orientierungshilfe nutzen und muss sich lediglich im Raum bewegen können.

Das sind für eine Maschine gut nutzbare Werte, die in selbstgenerierte Entscheidungen eines Algorithmus einfließen können. Auf einer sich nicht verändernden Strecke kann sich ein System beispielsweise durch simples Ausprobieren den Bewegungsablauf merken - vorausgesetzt diese darf den Kurs vorher mehrmals abfliegen. Das heißt nicht, dass es trotzdem sehr schwierig ist, eine solche Software von Grund auf zu entwickeln.

Ein ähnliches Projekt hat auch die Nasa Ende 2017 bereits durchgeführt. Im Rennen zwischen autonomen und manuell gesteuerten Drohnen waren erstere konsistente, aber wesentlich langsamere Flieger. Es wird sich zeigen, wie sich das entwickelt hat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 4,19€
  3. (-78%) 11,00€
  4. 4,31€

deserr 07. Sep 2018

Sorry, aber das ist gelinde gesagt Blödsinn, selbst eine kleine Mavic Air ist auf freiem...

chellican 06. Sep 2018

... almost there: https://www.youtube.com/watch?v=9CO6M2HsoIA


Folgen Sie uns
       


Ancestors - Fazit

Mehre Millionen Jahre in einem Spiel: Dieses mutige Ziel hat sich das Indiegame Ancestors - The Humankind Odyssee gesetzt.

Ancestors - Fazit Video aufrufen
Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Epyc 7H12 & Ryzen 5 3500X AMD bringt 280-Watt-CPU und plant günstigen Sechskerner
  2. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  3. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000

    •  /