Abo
  • Services:

Alveo-Accelerator: Xilinx hat Beschleunigerkarten für künstliche Intelligenz

Der FPGA-Spezialist Xilinx verkauft drei Alveo-Modelle als Beschleuniger für maschinelles Lernen, etwa Inferencing. Ein erster Partner ist Dell EMC, ein System schaffte vor einigen Wochen gar einen Weltrekord.

Artikel veröffentlicht am ,
Xilinx-CEO Victor Peng zeigt eine Alveo-Karte.
Xilinx-CEO Victor Peng zeigt eine Alveo-Karte. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Xilinx hat sein Portfolio aus Alveo-Accelerator-Karten erweitert: Neben den im Oktober 2018 vorgestellten U200- und U250-Modellen kam mit dem U280 ein weiteres hinzu. Die PCIe-Beschleuniger basieren allerdings nicht auf den hauseigenen Versal-FPGAs mit 7-nm-Technik, sondern auf den älteren Zynq Ultrascale+ im 16-nm-Verfahren.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Verschiedene Standorte
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Die Alveo U280 nutzt einen Zynq Ultrascale+ mit 8 GByte HBM2-Speicher für eine sehr hohe lokale Bandbreite und zusätzliche 32 GByte an ECC-geschütztem DDR4-Speicher, zudem unterstützt die Karte noch PCIe Gen4x8 und den CCIX-Interconnect für eine schnelle externe Verbindung. Der Beschleuniger soll 24,5 INT8-Teraops liefern und dabei typischerweise 100 Watt benötigen. Die Alveo U250 und die Alveo U200 schaffen 33,3 Teraops respektive 18,6 Teraops bei 110 Watt sowie 100 Watt, sie haben 64 GByte DDR4-Speicher. Dafür fehlen HBM2 und PCIe Gen4.

  • Xilinx und AMD zeigen Rekordsystem. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Xilinx-CEO Victor Peng kündigt die Alveo-Beschleuniger an. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Erster Partner ist unter anderen Dell EMC. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Xilinx und AMD zeigen Rekordsystem. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Vor einigen Wochen zeigte Xilinx zusammen mit AMD ein System, welches einen 32-kernigen Epyc 7551 mit acht Alveo U250 kombinierte. Es erreichte über 30.000 Bilder pro Sekunde beim Inferencing per Googlenet und damit laut den beiden Herstellern einen neuen Rekord für dieses spezifische Szenario. Als kommender Partner hat sich Dell EMC angekündigt, die Alveo U200 sollen ab Dezember 2018 in den Poweredge-Servern R740, R740xd, R7425, R840 und R940xa verfügbar sein.

Laut Xilinx soll die Alveo U280 im ersten Quartal 2019 erscheinen, die Alveo U250 und die Alveo U200 sind bereits erhältlich. Die Preise liegen bei knapp 10.000 US-Dollar aufwärts, die passende Software - Xilinx' Machine Learning Suite - mit Unterstützung für Frameworks wie Caffe oder Tensorflow gehört zum Lieferumfang.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 5€
  2. 199€ (Bestpreis!)
  3. 319€ (aktuell günstigste GTX 1070!)
  4. (u. a. Euro Truck Simulator 2 - Beyond the Baltic Sea (DLC) für 8,99€ und Fortnite - Deep Freeze...

Folgen Sie uns
       


Kingdom Hearts 3 - Test

Das Actionspiel Kingdom Hearts 3 von Square Enix bietet schöne und stimmige Abenteuer in vielen unterschiedlichen Welten von Disney.

Kingdom Hearts 3 - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
    Android-Smartphone
    10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

    Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

    1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
    2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
    3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

      •  /