Thomas Rosch verteidigte früher Intel, nun klagt er das Unternehmen an. Auch nach der außergerichtlichen Einigung im Monopolstreit zwischen Intel und AMD geht die Auseinandersetzung mit staatlichen Wettbewerbshütern mit unverminderter Härte weiter. Neuester Schachzug: Intel lehnt einen der drei Kommissare der FTC ab, weil dieser den Chiphersteller früher bei Monopolvorwürfen beraten hatte.
25nm-Produktion soll bald starten. IMFT, das Joint-Venture Intel-Micron Flash Technologies, arbeitet an der nächsten Generation der Flash-Speicher, die unter anderem in SSDs zu finden sein werden. Dank eines neuen Produktionsprozesses sollte der SSD-Markt gegen Ende des Jahres 2010 wieder mehr Bewegung zeigen.
Schnellere CPU und langsamere GPU. Intels Netbook-Plattform ist modernisiert worden und Asus' Eee PC 1005PE ist einer der ersten Vertreter der neuen Plattform. Statt eines Z530 oder N270 haben neuere Netbooks einen Atom N450 im Gehäuse. Das Besondere an der Plattform ist die GPU, denn sie ist jetzt in die CPU integriert.
Integrierte Grafik boomt durch Netbooks. Wie der Prozessormarkt hat sich auch das Geschäft mit Grafiklösungen für PCs zum Ende des Jahres 2009 erholt. Statt Einbrüchen können die Beobachter von Jon Peddie Research (JPR) sogar Zuwächse verzeichnen, 2010 soll ein neues Boomjahr für Grafik werden.
Neue Modelle mit HSPA-Modem und Tastaturbeleuchtung. Sony aktualisiert die 13-Zoll-Notebook-Serie Vaio Z. Die Ausstattung der Modelle, die 1,35 Kilogramm wiegen, ist deutlich verbessert worden: Sony nutzt jetzt Intels neue Core-i5- und i7-Prozessoren. Ein Modell bietet sogar 1.920 x 1080 Pixel auf dem 13,1-Zoll-Display.
Neue Dual- und Quad-Cores für den Sockel LGA775. Während derzeit die neuen Dual-Cores der Serien Core i3/5/7 die meiste Aufmerksamkeit genießen, hat Intel auch für ältere Plattformen mit dem Sockel LGA775 ohne Ankündigung noch neue Prozessoren vorgestellt. Dadurch ergeben sich auch kleine Preissenkungen.
Ergebnis im vierten Quartal 2009 über den Analystenprognosen. Intels Jahresendquartal 2009 ist überraschend stark ausgefallen. Der Gewinn lag mit 2,28 Milliarden US-Dollar weit über den Erwartungen der Analysten. Und auch der Ausblick auf das erste Quartal 2010 fiel deutlich optimistisch aus.
Kleine Intel-Messe zeigt Geräte von Acer bis Wortmann. Auf seiner traditionellen Veranstaltung zum Jahresauftakt hat Intel zusammen mit PC-Herstellern in München zahlreiche Notebooks vorgeführt, die auf der neuen Plattform Calpella mit den mobilen Dual-Cores der Serien Core i5 und Core i7 basieren. Von Business-Einerlei bis zu Multimedia- und Gaming-Notebooks war alles vertreten.
Modelle 230 und 330 laufen aus, N270 nur noch als Embedded-Version. Mit geschicktem Timing während der CES hat Intel die erste Generation des Atom abgekündigt und damit den schnellen Wechsel auf die neue Plattform Pine Trail mit integrierter Grafik forciert. Einzig der am meisten verbreitete Atom, das Modell N270, bleibt erhalten, allerdings unter anderer Flagge.
Transparentes Werbetafelkonzept passt sich dem Zuschauer an. Mit einer Webcam ausgestattete digitale Werbetafeln (Digital Signage) von Intel und Frog Design schauen sich den Nutzer genau an. Je nach seinem Alter gibt es dann entweder Spielzeug- oder Medikamentenwerbung. Auch das Geschlecht bestimmt, was von Interesse sein könnte.
CES2010 Netgear stellt passenden Fernsehadapter Push2TV vor. Mit Wireless Display hat Intel auf der CES eine neue Technik zur drahtlosen Anbindung von Displays und Fernsehern ans Notebook vorgestellt. Ein erstes Gerät auf Basis der Technik kommt von Netgear.
CES2010 Arrandale-Prozessor und mobiler Geforce 355M. Die Dell-Tochter Alienware bezeichnete in Las Vegas ihr Gaming-Notebook gleich als "neue Gerätekategorie", was angesichts der ersten Daten und Erfahrungen mit dem Gerät nicht unberechtigt erscheint: Ein so schnelles und leichtes Gerät für Spiele gab es bisher nicht. Zudem soll es mit der integrierten Grafik lange laufen.
Dockingstation als Option für beide Notebookserien. Sony löst seine Vaio-SR-Notebookserie mit dem Vaio S und Y ab. Beide Notebooks nutzen ein 13,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Während die S-Serie den Core i5 520M nutzt, geht Sony mit dem Vaio Y einen anderen Weg und setzt auf einen stromsparenden Ultra-Low-Voltage-Prozessor.
Neue Dual-Cores für Desktops und Notebooks. Mit den Kernen "Clarkdale" für Desktops und "Arrandale" für Notebooks bringt Intel die ersten Dual-Core-CPUs mit Nehalem-Architektur auf den Markt. Da die Prozessoren auf 32 Nanometer geschrumpft wurden, ist im Chipgehäuse Platz für einen Grafikkern. Golem.de hat beides unter die Lupe genommen.
Immer mehr Funktionen werden in die CPU verlagert. Im kommenden Jahr beginnt endlich das, was AMD als "The Future is Fusion" schon lange bewirbt: Grafik wird ein elementarer Bestandteil des Prozessors. Das hat Vor- und Nachteile und ist erst der Anfang einer Entwicklung, welche die Prozessorwelt nachhaltig verändern wird.
Auch Netbooks anderer Hersteller tauchen als Ankündigung in den USA auf. Kaum ist die Pine-Trail-Plattform mit neuen Atom-CPUs enthüllt, kündigen erste Hersteller neue Netbooks an: Dells Inspiron Mini 10 setzt auf den neuen N450 und bietet als Option einen Crystal-HD-Chip sowie ein Mobilfunkmodem.
Zusatzchip kann H.264, DivX und WMV9 decodieren. Broadcoms Crystal-HD-Chip soll den noch nicht verfügbaren Pine-Trail-Netbooks und Nettops auf die Sprünge helfen. Der HD-Chip übernimmt das Decodieren von HD-Inhalten, denn Intels Atom-CPUs sind dafür nicht schnell genug.
Nehalem-Architektur für Desktops und Notebooks in 32 nm. Zur CES will Intel drei neue CPU-Familien vorstellen, wie der Chiphersteller soeben bestätigte. Auf der Liste stehen weitere Core-i7-Prozessoren sowie Core-i5- und die Core-i3-CPUs, die Grafikkern und CPU-Kern auf einem Package vereinigen.
US-Wettbewerbsaufsicht FTC leitet Verfahren gegen Intel ein. Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) geht wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens gegen Intel vor. Der Chiphersteller habe Innovationen erstickt und den Konsumenten geschadet, lauten die Vorwürfe.
Immersionslithographie und neue Belichtung auch für übernächsten Shrink. In München hat Intel vor Journalisten im Vorfeld des Marktstarts der Clarkdale-Prozessoren einen kleinen Einblick in die Fertigungstechniken gegeben. Für die Anfang 2010 erwarteten 32-Nanometer-CPUs wurden die Prozesse so umstrukturiert, dass sie auch für 22-Nanometer-Technik noch halten sollen.
Vorstellung des Westmere-EP kurz nach der Cebit. US-Berichten zufolge plant Intel die Vorstellung seiner ersten Xeon-Prozessoren mit 32 Nanometern Strukturbreite kurz nach der Cebit 2010. Dann sollen gleich sechs der bisher als "Westmere-EP" geführten CPUs erscheinen, die mit sechs Kernen versehen sind. Dazu kommen noch sieben Quad-Cores.
Chiphersteller will Untersuchungen der FTC unterstützen. Zwar hat sich Intel in den privatwirtschaftlichen Auseinandersetzungen mit AMD vor kurzem geeinigt, die Wettbewerbsaufsicht in aller Welt führt jedoch weitere Untersuchungen durch. Mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) will Intel nun sogar seine Preisstrukturen erörtern.
Funktion wird später per Treiber nachgereicht. In wenigen Wochen bringt Intel seine ersten Prozessoren mit einem Grafikchip im CPU-Gehäuse auf den Markt. Diese GPUs sollen nicht nur für Grafik dienen, sondern auch das Umwandeln von Videos beschleunigen - aber nicht gleich zum Marktstart.
Neue Geräte mit Plattform "Pine Trail". Taiwanischen Berichten zufolge wollen Acer, Asus, Lenovo und MSI im Januar 2010 erste Netbooks mit Intels neuer Plattform "Pine Trail" auf den Markt bringen. Von einem Lenovo-Gerät gibt es auch bereits erste Bilder, unklar ist noch die Rechenleistung der Prozessoren.
Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform. Intels Grafikchip Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform auf den Markt, das eigentlich geplante erste diskrete Grafikprodukt auf Basis von Larrabee erscheint nicht.
Beta-Entwicklerpaket für Windows und Moblin. Intels hat die Betaversion seines Atom Developer Program SDK veröffentlicht. Es soll die Softwareentwicklung für unter Moblin oder Windows laufende Atom-Netbooks erleichtern - und über den zugehörigen App-Store können Entwickler in Zukunft auch Geld verdienen.
Forschungschip benötigt zwischen 25 und 125 Watt. Singlechip Cloud Computer (SCC) nennt Intel seinen neuen Prozessor, der über 48 Kerne verfügt und den Weg hin zu Many-Core-Prozessoren ebnen soll. Dank feiner Stromsparfunktionen liegt die Leistungsaufnahme des Chips zwischen 25 und 125 Watt.
Updatetool in der Version 1.5 veröffentlicht. Intel bietet sein Mitte Oktober veröffentlichtes SSD-Firmware-Update wieder zum Download an. Nach Berichten von Nutzern, dass das Update Installationen von Windows 7 zerstört, hatte Intel die Dateien zurückgezogen.
Inoffizielle Benchmarks des Core i3 530 mit 2,93 GHz. Nur noch wenige Wochen sollen vergehen, bis Intel die Nachfolger der Serie "Core 2 Duo" vorstellt - da bleiben inoffizielle Benchmarks nicht aus. Aus China kommen nun Zahlen, die aufhorchen lassen: Schon das kleinste Modell der Serie soll fast alle Core 2 und einige Core 2 Quad schlagen.
Bewerbungsfrist für Schülerwettbewerb hat begonnen. Für die Intel Leibniz Challenge werden ab sofort Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 gesucht. Intel und die Leibniz Universität Hannover veranstalten den Wettbewerb zum vierten Mal. Sie wollen damit Schüler für Ingenieurberufe interessieren.
Unterstützung für Intel-Atom-Prozessoren fällt weg. Canonical stellt die Betreuung für die Low Power Intel Architecture (LPIA) ein. Für Ubuntu 9.04 werden LPIA-Pakete zwar bis zum Ende des Supportzyklus im Oktober 2010 gepflegt, von einem Update auf die gegenwärtige Version 9.10 raten Entwickler wegen der unzureichenden Paketpflege aber ab.
32-nm-CPU mit größeren Caches als Upgrade für X58-Mainboards. In Polen sind ausführliche Benchmarks von Intels kommendem 6-Kern-Prozessor "Gulftown" aufgetaucht, der als "Core i9" auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich zwar um ein Servermodell, es lief aber mit dem bisher nicht vermessenen Takt von 2,8 GHz, sein Standardtakt liegt sogar bei 3,06 GHz.
Einzelner Händler listet neue Intel-Prozessoren. Erst im Januar 2010 soll er verkauft werden, in einer Preisliste zu finden ist er schon jetzt: Intels neuer Zweikern-Prozessor mit dem Kern Clarkdale. Das schnellste Modell ist ab gut 250 Euro zu haben, die Einstiegsvariante Core i3 ab gut 100 Euro.
Rückfall in alte Untugenden. Fermi, Larrabee und Cypress - alles nur angekündigt oder kaum erhältlich. Und die Grafikkarten, die es vor Weihnachten zu kaufen gibt, sind entweder technisch überholt oder viel zu leistungsschwach. Zu allem Überfluss steigen auch noch die Preise und die Aussichten für 2010 sind kaum besser.
Neues Forschungszentrum entsteht in Frankreich. Intel will ein europäisches Forschungszentrum für Exascale-Computing in Frankreich aufbauen und über drei Jahre hinweg mehrere Millionen Euro investieren. Dabei arbeitet Intel mit dem Zentrum für Atomenergie (Commissariat à l'Énergie Atomique), dem im Bereich High-Performance-Computing engagierten GENCI (Grand Equipement National de Calcul Intensif) und der Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines zusammen.
Technikchef Justin Rattner übertaktet Larrabee. Intels großes Grafikkartenprojekt Larrabee kommt anscheinend in Gang. Auf der Supercomputing-Konferenz SC09 zeigte der Chiphersteller die Rechenleistung von Larrabee mit einem gemessenen SGEMM-Wert von 1 Teraflops.
25 Millionen US-Dollar für junge Unternehmen. Intel hat sich mit insgesamt 25 Millionen US-Dollar über seinen Risikokapitalarm Intel Capital an sieben Unternehmen beteiligt. Zu den neuen Beteiligungen zählen unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Cloud-Computing, RAID-Storage für Apple-Nutzer, optische Modulation und Videokonferenzen.
Die Einigung der Unternehmen berührt die Monopolvorwürfe nicht. Nach vier Jahren erbitterten Konflikts erneuern AMD und Intel ihr Patentaustauschabkommen, der Größere stützt den Kleineren finanziell, und alles wird gut. Wären da bloß nicht die lästigen Wettbewerbshüter, die Intel durch die Einigung nicht loswird. Deren Aufgabe ist nun wichtiger denn je, denn der Kern der Angelegenheit ist nicht geklärt.
1,25 Milliarden US-Dollar als Wiedergutmachung. Die beiden seit Jahren vor Gerichten und Aufsichtsgremien im Clinch liegenden Prozessorhersteller AMD und Intel haben ihre Streitigkeiten überraschend beigelegt. Gleichzeitig erneuern die beiden Unternehmen ihr Patentaustauschabkommen um weitere fünf Jahre, AMD bekommt eine sofortige Finanzspritze.
Treiberpaket löst Matrix Storage Manager ab. Indirekt hat Intel eine neue Version seiner SATA-Treiber für die hauseigenen Chipsätze unter Windows angekündigt. Offiziell sind die neuen Treiber noch nicht erhältlich, sie scheinen aber mehr als eine neue Benutzeroberfläche mitzubringen.
Reader kommt von Intels Healthcare-Abteilung. Intel ist nicht nur ein Prozessorhersteller, sondern es stellt auch Produkte für den Gesundheitssektor her. Der Intel Reader ist so ein Produkt. Er liest Sehbehinderten digitale oder gedruckte Bücher vor.
Ankündigung angeblich für den 21. Dezember 2009 geplant. Noch vor Weihnachten wird Intel Details zur kommenden Atom-Generation mit Codenamen Pineview veröffentlichen und bereits zur CES Anfang 2010 in Las Vegas sollen Gerätehersteller Systeme mit dem Atom N450 vorstellen, meldet die Hardwarewebsite Xbit-Labs.
Ironische Kommentare auch zu Monopolvorwürfen. Auf der neuen Webseite intelsinsides.com sammelt Nvidia aktuelle und ältere Cartoons, die vor allem einen Protagonisten haben: Intels CEO Paul Otellini. Bisher wurden die Zeichnungen nur in Nvidias Firmenblog veröffentlicht.
Noch kein Termin für neue Firmware. Die zurückgezogene Firmware für Intels SSDs der Serie "Postville" mit 34-Nanometer-Chips ist noch nicht in einer neuen Version erschienen. Immerhin kann Intel das von Anwendern bemängelte Verhalten nun reproduzieren, so dass eine korrigierte Firmware nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte.
Weitere Interessenten sind Samsung, Huawei, Hitachi und Alcatel-Lucent. Intel und vier Telekommunikationsausrüster sind erpicht darauf, ein Gemeinschaftsunternehmen für WiMAX-Netze und -Endgeräte in Indien zu gründen. Der angeschlagene Telekommunikationshersteller Indian Telecom Industries (ITI) kann sich dabei nur eine Minderheitsbeteiligung leisten.
Staatsanwalt: Intel hat Konsumenten besserer und billigerer Produkte beraubt. New Yorks Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo hat Intel wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens verklagt. Der Chiphersteller habe mehrere Milliarden US-Dollar bezahlt und Computerhersteller eingeschüchtert, um den Verkauf von Konkurrenzprodukten zu verhindern.
Neue Workstation-CPU mit Nehalem-Architektur. Mit dem Xeon W3565 bringt Intel das Workstation-Pendant zum Core i7 960 auf den Markt. Die neue CPU ist für Rechner mit einem Prozessorsockel vorgesehen und so günstig, dass einige andere Nehalem-Xeons bald billiger oder abgeschafft werden dürften.
MacOS X 10.6.2 soll nicht mehr mit Atoms laufen. Apple will mit der kommenden Ausgabe von MacOS X einigen Hackintosh-Anwendern den Spaß vermiesen. MacOS X 10.6.2 soll nicht mehr auf Rechnern mit Intels Atom-Prozessor laufen.
Mehrere Chips lassen sich stapeln. Der von Intel und ST Micro gegründete Speicherhersteller Numonyx feiert einen Durchbruch bei der Konstruktion von Phase Change Memory, das dereinst gleich DRAM und Flash ablösen soll. Die Bausteine lassen sich nun stapeln, was Kosten senken und Speicherdichte erhöhen soll.