• IT-Karriere:
  • Services:

UEFI: PC-Hardware-Initialisierung in 5 Sekunden

Legacy-Geräte und fehlende Optimierungen verhindern schnelle Bootzeiten

IDF

Moderne Betriebssysteme booten mittlerweile in wenigen Sekunden. Die Initialisierung der Hardware kostet hingegen immer noch sehr viel Zeit. Mit UEFI sind sogar OS-Bootzeiten in 10 Sekunden möglich, allerdings macht das nicht jedes System mit.

Artikel veröffentlicht am ,

Booten unter 10 Sekunden? Betriebssystemhersteller arbeiten schon lange an einer Optimierung der Startzeit. Projekte wie Moblin versprechen zwar Startzeiten im einstelligen Sekundenbereich, sie rechnen dabei aber nicht die Initialisierungszeit der Hardware mit ein. Auf vielen modernen Rechnern nimmt das sogar den Großteil der Startzeit in Anspruch. Je besser die Betriebssystemhersteller ihre Software optimieren, desto stärker fällt die fehlende Optimierung der Hardwareinitialisierung auf.

Inhalt:
  1. UEFI: PC-Hardware-Initialisierung in 5 Sekunden
  2. UEFI: PC-Hardware-Initialisierung in 5 Sekunden

Intel, Insyde Software und Microsoft haben gemeinsam in einer IDF-Session erklärt, was auf einem UEFI-Mainboard möglich ist. Wenn die Hardware mitspielt, ist eine Bootzeit im einstelligen Sekundenbereich durchaus drin. So ist es gelungen, die Initialisierung der Hardware mit dem Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) auf unter 2 Sekunden zu drücken. Allerdings schafft das verwendete Referenzboard dann nicht mehr Microsofts WLK-1.4-Test, der für das Erlangen eines Windows Logo wichtig ist.

Unter Berücksichtigung dieses Tests schafft es ein UEFI-Referenzmainboard, in etwas mehr als fünf Sekunden zu dem Punkt zu gelangen, bei dem das Betriebssystem übernimmt und den Rechner in einen benutzbaren Zustand versetzt. Ähnliche Zeiten sind zwar auch mit einem BIOS möglich: Eine Windows-Bootzeit von 10 Sekunden hat einer der Vortragenden schon vor langer Zeit geschafft. Allerdings sind die Leute, die damals an dem BIOS-Code geschrieben haben, rar geworden. Die wenigsten BIOS-Entwickler kennen diesen alten Code noch. UEFI bietet sich also für Systemhersteller an, die schnell startende Geräte entwickeln wollen.

Schnelle Startzeiten sind vor allem in geschlossenen Systemen gut umsetzbar. Bei einem Notebook oder einem Mini-PC ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass an diesem System wenig verändert wird. Statt alle SATA-Ports zu initialisieren - pro Port müssen 200 bis 300 ms Zeitverlust eingerechnet werden - genügt es, nur einen einzigen zu initialisieren. Den Rest kann beispielsweise Windows 7 später wesentlich effizienter abarbeiten. Auch auf Legacy-Geräte sollten die Hersteller verzichten, da das Ansprechen mitunter viel Zeit verschwenden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
UEFI: PC-Hardware-Initialisierung in 5 Sekunden 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 9,99€
  2. 4,32€
  3. (-70%) 5,99€
  4. (-74%) 15,50€

Bouncy 30. Nov 2009

der witz ist doch, _dass_ man loslegen kann sobald der desktop da ist, sofern man nicht...

surfenohneende 29. Nov 2009

Und auf NGDRM (Next Generation Digital Restriction Management) und UNIVERSAL- (Bundes...

blabla2 30. Sep 2009

Dafür aber, wie das mit UEFI geht. Artikel nicht verstanden? für was studieren die dann...

avb32hjfs 28. Sep 2009

Dein BIOS braucht 12s, und dein GRUB 4s? Wie schaffst du denn das? Auf meinem 3 jahre...

irata_ 28. Sep 2009

Ja, aber nur für dich ;-) https://mirror1.cvsdude.com/trac/osflash/fc64/wiki...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    •  /