Nvidia veralbert Intel-Chef mit Cartoons

Im neuesten Cartoon(öffnet im neuen Fenster) ist Otellini an einem Rednerpult zu sehen, wo er Bestechung und Nötigung leugnet. Diese Worte hatte New Yorks Generalstaatsanwalt in seiner Wettbewerbsklage gegen Intel verwendet. Noch gemeiner: Der Anfang des Textes im Cartoon "I did not have" erinnert an Bill Clintons berühmte Aussage, er habe mit seiner Praktikantin Monica Lewinsky nichts gehabt. Zusammen mit dem erhobenen Zeigefinger, den auch der Cartoon-Otellini zeigt, ist dieser Satz in den USA inzwischen ein geflügeltes Wort für jemanden, der ganz offensichtlich lügt.
Was als böse Satire noch unterhaltsam sein mag, hat angesichts der sie veröffentlichenden Unternehmen in der aktuellen Situation zwischen Intel und Nvidia Brisanz. Die Cartoons standen zunächst in Nvidias offiziellem Fimenblog nTersect(öffnet im neuen Fenster) , sind inzwischen aber auf der Webseite intelsinsides.com(öffnet im neuen Fenster) gesammelt. Dort ist auch auf jeder Seite ein Nvidia-Logo eingeblendet, auch wenn es keinen Link zurück zu Nvidia gibt. Intelsindides liegt auf den Nvidia-Servern und wird auch von deren DNS aufgelöst.
Das bisher kaum für seinen Humor bekannte Unternehmen Intel dürfte sich das nicht lange bieten lassen, vor allem auch wegen des Domainnamens, der einen Teil der geschützten Marke "Intel" enthält. Sollte Intel es mit gleicher Münze Nvidia heimzahlen wollen, so könnte auch dessen CEO Jen-Hsun Huan genügend Angriffsfläche bieten.