Dell will Netbooks mit Ubuntu Moblin Remix ausliefern
Ab dem 24. September 2009 will Dell in den USA anfangen, seine mobilen Geräte mit Ubuntu Moblin Remix(öffnet im neuen Fenster) in einer Entwicklerversion auszuliefern. Mit dieser Version haben Entwickler Zugriff auf die Moblin-Oberfläche und alle Funktionen von Ubuntu 9.04. Bisher liefert Dell das Mini 10v nur mit Ubuntu oder Windows XP aus. Den Anfang macht das Inspiron Mini 10v , ein Netbook mit Intels Atom.
Das Netbook wird damit eines der ersten Geräte sein, das von Haus aus mit Intels Atom Developer Program (IADP) genutzt werden kann. Das IADP richtet sich an Entwickler, die für Netbooks Anwendungen kostenlos anbieten oder verkaufen wollen. Windows- und Moblin-Netbooks sowie Moblin-Mobiltelefone können über einen Appstore auf diese Anwendungen zugreifen.
Als Laufzeitumgebung steht für den Entwickler neben der nativen Unterstützung auch Adobes Air, Suns Java oder Microsofts Silverlight offen. Diese Laufzeitumgebungen ermöglichen die Entwicklung plattformübergreifender Programme, die auch auf Dells Mini 10v laufen sollen. Microsofts Silverlight ist allerdings noch nicht so weit. Die Auslieferung von Silverlight für Moblin soll erst 2010 beginnen.
Dell richtet sich mit dem Mini 10v an Entwickler, die auf der Plattform ihre Software testen wollen. Das beinhaltet auch solche für Mobiltelefone, die Moblin ab der später erscheinenden Version 2.1 unterstützt. Da es sich um eine andere Geräteklasse handelt, können die Erfahrungen mit Ubuntu Moblin Remix eingeschränkt als Orientierungshilfe dienen.
Wer bereits ein Inspiron Mini 10v besitzt, kann die Entwicklerversion von Moblin 2.0 auch direkt herunterladen(öffnet im neuen Fenster) . Dell erwähnt, dass diese Version vermutlich auch auf anderen Netbooks funktionieren wird, allerdings fehlen dann unter Umständen Treiber für das Gerät.



