Intel: Appstore für Moblin- und Windows-Netbooks

Mit einer eigenen Community-Plattform unter appdeveloper.intel.com(öffnet im neuen Fenster) und einem Online-Software-Shop will Intel die Entwicklung rund um Anwendungen speziell für kleine Geräte beschleunigen. Gemeint sind damit Netbooks aber auch MIDs, Mobile Internet Devices. Der Entwickler von Mini-Anwendungen hat dabei verschiedene Systeme zur Auswahl, für die er die Apps verkaufen kann. Er kann sich für ein direktes Betriebssystem entscheiden - Moblin oder Windows - oder auf eine Laufzeitumgebung setzen. Hier stehen Adobe Air, Java oder Silverlight zur Auswahl.
Intel übernimmt mit der Entwicklungsumgebung auch die Infrastruktur, die für den Verkauf der Anwendungen notwendig ist. Der Netbook-Nutzer muss dann nur noch seinen Appstore starten, den unter anderem Asus, Acer und Dell auf ihren Geräten installieren wollen, und kann dort die Anwendungen kostenlos herunterladen oder kaufen, wenn der Entwickler für seine Arbeit Geld sehen möchte. Die Infrastruktur soll dafür sorgen, dass ein Nutzer eines Touchscreens dann auch spezielle Anwendungen dafür bekommen kann. Auch andere Voraussetzungen, wie etwa ein Mobiltelefon, das auf Moblin-Basis arbeitet, kann der Entwickler für seine Anwendung festlegen. Mit Moblin 2.1 wird die auf Linux basierende Oberfläche auch für MIDs und Mobiltelefone eine Alternative.
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Der Zugang zum Developer-Programm ist derzeit vollständig kostenlos. Erst später will Intel für alle Möglichkeiten(öffnet im neuen Fenster) , wie etwa das Einreichen von Programmen in den Appstore, eine jährliche Gebühr 99 US-Dollar verlangen.
Launchpartner des Appstore sind unter anderem Asus, Acer und Dell. Die Entwicklungsumgebung für die Anwendungen soll noch im Herbst 2009 erscheinen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Intel und erklären unter anderem, wie Programme für das Atom Developer Program entwickelt werden(öffnet im neuen Fenster) .