Abo
  • Services:

Rapid Storage Technology: Neue SATA-Treiber von Intel

Treiberpaket löst Matrix Storage Manager ab

Indirekt hat Intel eine neue Version seiner SATA-Treiber für die hauseigenen Chipsätze unter Windows angekündigt. Offiziell sind die neuen Treiber noch nicht erhältlich, sie scheinen aber mehr als eine neue Benutzeroberfläche mitzubringen.

Artikel veröffentlicht am ,

Seit mehreren Jahren bietet Intel eigene SATA-Treiber an, deren Installation auch von Laufwerksherstellern empfohlen wird. Aus Sicht der Datenträgerleistung dient das aber vor allem einem Zweck: Über ein mitgeliefertes Programm kann der Anwender nachsehen, ob der AHCI- oder RAID-Modus der Adapter aktiv ist. Nur dann können SATA-Laufwerke auf leistungssteigernde Funktionen wie Native Command Queueing (NCQ) zurückgreifen, was vor allem bei mehreren Festplatten oder SSDs mehr Tempo bringt.

Stellenmarkt
  1. Otto Bihler Maschinenfabrik GmbH & Co.KG, Halblech
  2. abilex GmbH, Berlin

Über einen Hinweis an PC-Hersteller zu einem neuen Stepping des Chipsatzes P55 für Core i7 und i5 mit Lynnfield-Kern, eine sogenannte PCN (PDF), informiert Intel nun, dass der bisherige "Matrix Storage Manager" (MSM) ausgedient hat. Er wird durch die "Rapid Storage Technology" (RST) ersetzt. Auf den Intel-Webseiten steht der Treiber noch nicht, er ist aber als Betaversion im Web leicht zu finden.

RST soll zuerst in der Version 9.5 erscheinen, der bisherige MSM trug zuletzt die Nummer 8.5. Die bisherige Dokumentation der Betas schweigt sich zu neuen Funktionen aus. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die neuen Treiber bessere Unterstützung für den TRIM-Befehl von SSDs mitbringen, der deren vorzeitige Alterung verhindern soll. Intel hatte eine entsprechende Firmware, die es nur für die Postville-SSDs mit 34-nm-Chips gibt, allerdings kurzfristig zurückgezogen.

Wann RST mit Unterstützung des Herstellers erscheint, steht noch nicht fest, die Betas gibt es zudem nur für Windows ab Version XP. Bis zu einer offiziellen Ankündigung erfolgt die Installation der Betas auf eigenes Risiko, wer ein funktionierendes System mit AHCI- oder RAID-Funktionen hat, sollte vorerst darauf verzichten. Die neuen Treiber lassen sich im Übrigen, ebenso wie der MSM, nur installieren, wenn AHCI oder RAID im BIOS des Mainboards eingeschaltet sind. Das ist bei vielen Geräten ab Werk der Fall, aber immer noch nicht ausnahmslos die Regel.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /