Ubuntu 10.4: LPIA-Architektur wird nicht mehr gepflegt

Unterstützung für Intel-Atom-Prozessoren fällt weg

Canonical stellt die Betreuung für die Low Power Intel Architecture (LPIA) ein. Für Ubuntu 9.04 werden LPIA-Pakete zwar bis zum Ende des Supportzyklus im Oktober 2010 gepflegt, von einem Update auf die gegenwärtige Version 9.10 raten Entwickler wegen der unzureichenden Paketpflege aber ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Die von Ubuntu unterstützte Architektur für LPIA-Prozessoren soll nicht weiter gepflegt werden. Die Entwickler begründen den Schritt damit, dass sich der Aufwand nicht lohnt, die speziellen Pakete bereitzustellen.

Stellenmarkt
  1. Produktionscontroller (m/w/d) - Schwerpunkt ERP
    Goldbeck GmbH, Bielefeld, Hamm, Plauen, Vöhringen (bei Ulm)
  2. Data Engineer im Chief Data Office (m/w/d)
    Allianz Versicherungs-AG, München
Detailsuche

Intel hatte zuvor versichert, dass LPIA-Prozessoren auch weiterhin zu der gängigen i386-Architektur kompatibel bleiben werden. Ein Update bestehender LPIA-Systeme auf Ubuntu 10.4 ist nicht vorgesehen. Entwickler raten, auf die i386-Version umzusteigen, etwaige Unstimmigkeiten bei der Hardwareunterstützung sollten gemeldet werden und würden schnellstmöglich repariert.

Für LPIA-Prozessoren - etwa Intels Atom-Prozessor - optimierte Pakete kamen in dem speziell für mobile Geräte zusammengestellten Ubuntu-Abkömmling Ubuntu MID zum Zuge. Das Onlinenachrichtenportal Phoronix hatte seinerzeit in einem Benchmark eine zehnprozentige Laufzeitverlängerung bei Ubuntu MID gegenüber dem auf der i386-Architektur basierten Ubuntu Netboot Remix festgestellt. Ubuntu MID war analog zu den Ubuntu-Versionen 8.04, 8.10 und 9.04 verfügbar und wurde beispielsweise auf dem Dell-Netbook Mini 9 vorinstalliert.

Auf einem Gerät mit der LPIA-Version von Ubuntu können keine gängigen i386-Pakete installiert werden und das offizielle Softwareangebot der LPIA-Pakete war stets geringer als für die i386-Architektur. Einige Pakete waren nur in den inoffiziellen PPA-Repositories zu finden. Neben etlichen Anpassungen werden LPIA-Pakete mit den GCC-Kompilierer-Flags -O3 -m[sse3 oder ssse3] -march=Nocona -mfpmath=sse erstellt. Die - von Intel mitgetragene - Netbook-Distribution Moblin arbeitet weiterhin mit LPIA.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming-Dienst
Google schließt Stadia

Google steigt aus dem Cloud-Gaming-Geschäft aus und stellt seinen Dienst Stadia ein. Kunden erhalten ihr Geld zurück.

Cloudgaming-Dienst: Google schließt Stadia
Artikel
  1. Axel-Springer-Chef: Döpfner schlug Musk den Kauf von Twitter vor
    Axel-Springer-Chef
    Döpfner schlug Musk den Kauf von Twitter vor

    "Das wird lustig": Wenige Tage vor seinem Einstieg bei Twitter erhielt Elon Musk eine interessante Nachricht von Axel-Springer-Chef Döpfner.

  2. Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8: Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen
    Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8
    Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen

    Die Dominanz der KI-Forschung bringt die Gleitkommazahlen erstmals seit Jahrzehnten wieder durcheinander. Darauf muss auch die Hardware-Industrie reagieren.
    Von Sebastian Grüner

  3. Probefahrt mit EQS SUV: Geländegängiger Luxus auf vier Rädern
    Probefahrt mit EQS SUV
    Geländegängiger Luxus auf vier Rädern

    Nach einer Testrunde in Colorado versteht man, was Mercedes beim EQS SUV mit Top-End Luxury meint.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek nur noch heute • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • MindStar (Mega Fastro SSD 1TB 69€, KF DDR5-6000 32GB Kit 229€) • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ • Alternate (Be Quiet Tower-Gehäuse 89,90€) • PS5-Controller GoW Ragnarök Limited Edition vorbestellbar [Werbung]
    •  /