Neue Zuspitzung im Rechtsstreit zwischen Intel und AMD

Gegenseitige Vorwürfe wegen Zurückhaltung von Beweisen

Intel und AMD bezichtigen sich gegenseitig, im laufenden Wettbewerbsstreit Beweise zurückzuhalten. Beide Seiten legten ähnliche Anschuldigungen bei einem US-Gericht vor.

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Intel und AMD haben sich gegenseitig beschuldigt, in dem seit Jahren laufenden Wettbewerbsverfahren Beweise zurückzuhalten. "AMD hat falsche Angaben über sein Vorgehen gemacht und versucht, Fehler vor dem Gericht und vor Intel zu verbergen", heißt es in der Stellungnahme des weltgrößten Prozessorherstellers.

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AMD legte am selben Tag ebenfalls eine Eingabe beim Bezirksgericht in Delaware vor, in der die Vorwürfe des Gegners als "haltlos zurückgewiesen wurden. Intel selbst habe Beweise nicht vorgelegt und lasse fortgesetzt Dateien verschwinden, die für das Verfahren wichtig seien.

Im Oktober 2000 hatte AMD bei der EU Beschwerde gegen Intel eingereicht, weil der Konkurrent seine marktbeherrschende Stellung bei PC-Prozessoren illegal ausnutze, um seine Marktstellung zu sichern und auf andere Geschäftsbereiche auszuweiten. Anfang 2007 empfahl die EU ein förmliches Wettbewerbsverfahren. Im Juli 2007 legte die EU ihre Vorwürfe dar: Intel habe versucht, AMD aus dem Markt zu drängen. Intel antwortete mit der Bitte um Fristverlängerungen, die EU ließ Büros von Intel in München durchsuchen. Im Juli 2008 wurden die Vorwürfe von der EU ausgeweitet.

Intel soll laut EU Serverprozessoren unter den Herstellungskosten verkauft und Serverhersteller dafür bezahlt haben, den Verkaufsstart von AMD-Produkten zu verschieben. Später behauptete die EU, Intel habe einer großen Handelskette überproportionale Rabatte gewährt, damit diese ausschließlich PCs mit Intel-Prozessoren verkaufte. Intel widersprach dieser Darstellung und forderte die Wettbewerbshüter auf, beide Anschuldigungen zurückzunehmen und die gesamten Anwaltskosten zu übernehmen.

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