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Intel streicht Grafikchip Larrabee

Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform. Intels Grafikchip Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform auf den Markt, das eigentlich geplante erste diskrete Grafikprodukt auf Basis von Larrabee erscheint nicht.
/ Jens Ihlenfeld
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"Das Larrabee-Silizium und die Softwareentwicklung hinken hinter unseren eigenen Vorstellungen hinterher" , zitiert Cnet(öffnet im neuen Fenster) Intel-Sprecher Nick Knupffer. Und: "Infolgedessen wird unser erstes Larrabee-Produkt nicht als eigenständige Grafikkarte erscheinen."

Stattdessen, so Knupffer gegenüber Cnet weiter, wird Larrabee als Software-Entwicklungsplattform zu internen und externen Zwecken verwendet. Was nach diesem ersten Softwareprodukt im kommenden Jahr geplant ist, verriet Knupffer nicht.

Dass Intel bei Larrabee dem Zeitplan hinterherhinkt , ist bekannt. Auch die erste öffentliche Vorführung von Larrabee auf dem IDF im September 2009 war eher enttäuschend. Intels Chefwissenschaftler für Grafikforschung, Bill Mark, zeigte eine statische Szene aus dem auf Raytracing umgesetzten "Quake Wars: Enemy Territory". Die wenigen bewegten Objekte der Szene ruckelten über die Leinwand, was erkennbar nicht am Beamer lag.

In letzter Zeit mehrten sich zudem Gerüchte, Intel werde die erste Larrabee-Generation überspringen(öffnet im neuen Fenster) , da diese enttäuschend sei. Erst Larrabee 2 soll wirklich als Grafikprodukt auf den Markt kommen und eine komplette Neuentwicklung sein.

Nun bestätigte Intel diese Gerüchte, doch die Verschiebung von Larrabee wirft weitere Fragen auf: Eigentlich sollten die Larrabee-Kerne auch in künftige CPUs wandern, um dort Grafikberechnungen zu übernehmen. Hier muss es vermutlich weitere Anpassungen an Intels Roadmap geben.

Von der Larrabee-Verschiebung hingegen nicht betroffen sind die für Anfang 2010 geplanten ersten Intel-CPUs mit integrierter Grafik der Westmere-Familie , die als Core i3, i5 und i7 erscheinen werden.


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