Intels Clarkdale-GPU soll Video-Transcoding beschleunigen
Wie Cnet von Intel erfahren(öffnet im neuen Fenster) haben will, sollen die Grafikkerne der neuen Core i3/5 (Clarkdale und Arrandale) beim Transcodieren von Videos mithelfen. Für die GPUs von AMD und Nvidia gibt es schon länger Spezialprogramme wie Badaboom und Media Show Espresso, diese Funktion zieht aber zunehmend auch in andere Videoprogramme wie Power Director ein.
AMD und Nvidia setzen dabei jeweils auf ihre proprietären Softwareschnittstellen namens ATI Stream und CUDA, ob Intel etwa auf Directcompute aufsetzen will, ist noch nicht bekannt. Diese Funktion ist zwar Teil von DirectX-11, aber auch ohne vollständige DirectX-11-Funktionen in der Hardware nutzbar.
Laut Cnet soll die Transcoding-Beschleunigung nicht sofort zum Marktstart der neuen Prozessoren zur Verfügung stehen, sondern später mit einem Treiber nachgerüstet werden – wann genau, ist nicht bekannt. Gedacht ist sie vor allem, um Videos vom PC auf mobile Geräte wie iPod oder iPhone zu bringen.
Die bisherigen Standalone-Transcoder sind dabei inzwischen schon sehr fix. Mit einem Core i7 975 in Verbindung mit einer Radeon HD 5970 lässt sich etwa eine MPEG2-Datei von einer DVD von 21 Minuten Länge mit Media Show Espresso in eineinhalb Minuten in ein MP4 für iPods umwandeln. Dabei werden aber alle acht virtuellen Kerne des Prozessors und die GPU genutzt. Dass Intel solche Beschleunigungen um den Faktor 20 gegenüber der Laufzeit des Videos mit den Clarkdale-Chips schafft, ist unwahrscheinlich.



