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Intel kann Fehler bei SSDs mit Windows 7 reproduzieren

Noch kein Termin für neue Firmware. Die zurückgezogene Firmware für Intels SSDs der Serie "Postville" mit 34-Nanometer-Chips ist noch nicht in einer neuen Version erschienen. Immerhin kann Intel das von Anwendern bemängelte Verhalten nun reproduzieren, so dass eine korrigierte Firmware nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte.
/ Nico Ernst
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Wie ein Intel-Mitarbeiter gegenüber dem britischen Register erklärte(öffnet im neuen Fenster) , kann der Chiphersteller die von Anwendern berichteten Probleme mit den SSDs der zweiten Generation aus der Serie "X25-M" im silbernen Gehäuse nachvollziehen. Kurz nach Veröffentlichung eines Firmwareupdates, das den Laufwerken den Befehl "Trim" gegen vorzeitige Alterungseffekte beibringen sollte, hatten sich Anwender in Foren wie bei Intel(öffnet im neuen Fenster) beschwert.

Nach der Installation des Updates sollen die SSDs zunächst problemlos funktioniert haben, nach einem Neustart soll das Laufwerk jedoch nicht mehr ansprechbar sein. Intel hatte kurz nach den ersten derartigen Berichten das Update zurückgezogen.

Dem Register zufolge konnte Intel dieses Verhalten durch Zusammenarbeit mit den Nutzern seines Forums nachstellen. Auch einige der betroffenen Laufwerke wurden inzwischen untersucht. Bei den Anwendern, bei denen die SSDs auch nach dem Update noch funktionierten, seien keine anderen damit in Verbindung zu bringenden Probleme aufgetreten. Intel meint nun, den Fehler gefunden zu haben. Einen Termin für eine korrigierte Version der Firmware gibt es jedoch noch nicht.

Der SATA-Befehl "Trim", welchen der Controller der ersten Version der Intel-SSDs und die baugleichen Modelle von Kingston nicht unterstützen, soll gegen vorzeitiges Altern von SSDs helfen. Werden diese längere Zeit bei fast ausgenutztem Speicherplatz beschrieben, können sowohl Lese- als auch Schreibraten stark einbrechen. Trim löscht die Flash-Zellen direkt, so dass der Controller wieder in größeren Blöcken arbeiten kann. Ob das grundlegende Problem damit gelöst ist, lässt sich durch fehlende Langzeiterfahrungen noch nicht absehen.

Bei SSDs, die Trim nicht beherrschen, empfiehlt Intel seit kurzem , 10 bis 20 Prozent der Kapazität des Laufwerks unpartitioniert zu lassen, damit der Flash-Controller stets genügend freien Platz der tatsächlichen Kapazität hat, um die Zugriffe zu verteilen.


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