Abo
  • IT-Karriere:

Activedash - Notebookkonzept mit vier Displays

Berührungsempfindliche Touchscreens für Minianwendungen

IDF

Intel hat vor dem Intel Developer Forum (IDF) ein Konzept vorgestellt, das in einem Notebook vier Displays vorsieht. Drei der Displays sitzen dabei oberhalb der Tastatur und sind zudem berührungsempfindlich. Hersteller von Notebooks sollen bald darauf aufbauend neue Produkte entwickeln können.

Artikel veröffentlicht am ,

Intels Activedash ist eine Notebooklösung, die es erlaubt, kleine Anwendungen, die immer sichtbar sein müssen, auf einzelne Displays zu legen. Diese Minidisplays sind berührungsempfindlich und können auch kleine Fingergesten erkennen. Im Unterschied zu Microsofts Sideshow sollen die Displays vor allem während des Betriebs des Notebooks genutzt werden und eine vollwertige Anzeige bieten. Es könnte etwa ein E-Mail-Feed angezeigt werden, ein Instant-Messenger laufen oder eine Fotoslideshow mit 3D-Effekten.

Stellenmarkt
  1. Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg
  2. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)

Mit einer bereits entwickelten Beispielanwendung ist es etwa möglich, verschiedene Anwendungen zu starten. Die beiden linken Bildschirme zeigen dann viele kleine Programmicons. Werden diese angeklickt, starten die Programme im rechten Bildschirm. Entscheidet sich der Nutzer, dass die Anwendung, wie etwa ein Film, auf dem großen Notebookdisplay angezeigt werden soll, wischt er diese mit dem Finger einfach nach oben. Die Anwendung erlaubt auch das Hochwischen mehrerer Anwendungen nacheinander. Diese teilen sich dann den Platz auf dem Hauptbildschirm.

Eine ebenfalls interessante Beispielanwendung kümmert sich um die Steuerung von Notebookeigenschaften wie Lautstärke, Bildschirmhelligkeit oder WLAN-Empfang. Solche Anwendungen sind wichtig genug, um sie immer im Blick zu haben, aber der Nutzer gibt dafür ungern den beschränkten Platz auf dem Desktop auf.

Prinzipiell können diese Activedash-Anwendungen - Intel nennt sie auch Channels - mehr als nur drei Programme beherbergen. Sind etwa fünf Anwendungen nebeneinander vorhanden, rückt der Anwender diese einfach mit dem Finger an die richtige Stelle, wie bei einem Laufband.

Technisch arbeiten die drei unteren Displays wie ein einzelner Monitor. Die Grafikkarte splittet das Signal nur auf drei verschiedene Monitore auf. Vergleichbar ist das mit Matrox' Dualhead2go-Lösungen. Die Displays wurden für den Prototyp bewusst oberhalb der Tastatur platziert, da Intel vermeiden möchte, dass der Anwender mit seinen Handflächen die Bildschirme verdeckt. Außerdem müssten Touchscreens unterhalb der Tastatur Fehleingaben erkennen.

Entwicklern von Notebooks bietet Intel mit Activedash eine flexible Lösung, denn Intel macht hier keine Vorgaben. Es müssen also nicht drei Bildschirme sein, und welche Art von Touchscreen verbaut wird, ist ebenfalls nicht vorgegeben.

Konkrete Produktankündigungen gibt es noch nicht. Ein SDK soll bald zur Verfügung stehen, mit dem Softwareentwickler an Anwendungen für Activedash arbeiten können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)
  2. 2,99€
  3. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)

CCD teschnig alder 25. Sep 2009

Dat nenn isch ma fortschritt ey.

Der Kaiser! 23. Sep 2009

Seh ich genau andersherum.

skora 22. Sep 2009

also ich hab z.B. 2 Bildschirme am PC, nen 19" und nen 17"er. Auf dem ersten ist meistens...

renegade334 22. Sep 2009

Tja nun, unter Linux braucht man das Display nicht mal, schätze ich. Da nimmt man für...

Auerhahn XVII. 22. Sep 2009

kt


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B - Test

Der Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuem Pi-Modell trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.

Raspberry Pi 4B - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /