• IT-Karriere:
  • Services:

Hackintosh: Atom-Nutzer bleiben auf der Strecke

MacOS X 10.6.2 soll nicht mehr mit Atoms laufen

Apple will mit der kommenden Ausgabe von MacOS X einigen Hackintosh-Anwendern den Spaß vermiesen. MacOS X 10.6.2 soll nicht mehr auf Rechnern mit Intels Atom-Prozessor laufen.

Artikel veröffentlicht am ,

Für Apple stellt die Verwendung von MacOS X auf Hardware, die nicht von Apple hergestellt wird, eine Urheberrechtsverletzung dar. Seit Monaten befindet sich das Unternehmen deshalb im Rechtsstreit mit dem PC-Hersteller Psystar, der selbst zusammengestellte Rechner mit MacOS X verkauft. Außerdem kursieren im Netz Anleitungen, mit denen viele Rechner, darunter preiswerte Netbooks mit Intels Atom-Prozessor, mit MacOS bespielt werden können.

Stellenmarkt
  1. IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm
  2. Die Autobahn GmbH des Bundes, Bochum, Münster, Osnabrück

Das Update auf MacOS X 10.6.2 soll zumindest einem Teil der Hackintosh-Nutzer die Freude vermiesen. Da Apple selbst keine Rechner mit diesem Prozessor verkauft, soll die neue Ausgabe des Betriebssystems einfach ihren Dienst versagen, wenn diese CPU erkannt wird.

Noch ist MacOS X 10.6.2 nicht erschienen - die Hinweise auf die ausgesperrten Atom-Prozessoren beziehen sich nur auf die nichtöffentliche Entwicklerversion. Ob Apple die Atom-Unterstützung offiziell herausnimmt, wenn 10.6.2 für die Kunden erscheint, ist nicht bekannt.

Hackintosh-Hersteller Psystar hatte im Mai 2009 Insolvenz angemeldet. Im Juli 2009 bot das Unternehmen jedoch wieder neue Rechner mit MacOS X an. Im Oktober 2009 kam sogar noch eine kostenpflichtige Software auf den Markt, mit der sich der eigene PC zum Mac wandeln lässt. Hinter dem Programm Rebel EFI verbirgt sich der Bootloader von Psystar, mit dem auch MacOS X Snow Leopard auf Desktop- und Notebook-PCs genutzt werden kann. Eine kostenlose und quelloffene Alternative stellt die Software "Chameleon 2.0" dar, mit der ebenfalls MacOS X auf beliebigen PCs mit aktueller Hardware benutzt werden kann.

Auch wenn Apple nun Atom-Prozessoren ausschließt, wird es erfahrungsgemäß nicht lange dauern, bis die Programmierer der Alternativlösungen einen Weg finden, diese Sperre auszuhebeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 32,02€ (Vergleichspreis ca. 45€)
  2. 26,99€ (Bestpreis mit Amazon)
  3. 26,99€ (Bestpreis mit Saturn)
  4. 149,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 171,94€ inkl. Versand)

Perter L. 09. Mär 2010

Man kanns drehen und wenden wie man will... Wer keine Probleme will... installiert OS X...

Chris1980 10. Nov 2009

Warum obselet? Darwin - der Kernel von Mac OS - basiert zum wesentlichen Teil auf dem...

Schnitzel 05. Nov 2009

Es war alles nur eine Falschmeldung und es war nur ein Bug. http://www.macrumors.com/2009...

blub 04. Nov 2009

nur 3 jahre support fuer professionelle produkte ist unprofessionell.

QDOS 04. Nov 2009

Wünsch ich dir auch - war mal eine relativ angenehme golem-Diskussion...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /