Ein lokaler Kabelnetzbetreiber hat sein gesamtes Netz auf eine hohe Datenrate ausgebaut. Der Zugang kostet 89 Euro, die ersten drei Monate werden nicht berechnet. Doch den Tarif gibt es nur für Neukunden.
Trotz 4,21 Milliarden US-Dollar Gewinn liegt Googles Mutterkonzern Alphabet unter den Analystenprognosen. Der Verlust in anderen Bereichen außerhalb des Kerngeschäfts der Suchmaschine ist stark gestiegen. Besonders Google Fiber erfordert hohe Investitionen.
Eine Vielzahl von Verbänden will das exklusive Vectoring durch die Telekom noch im letzten Moment bei der EU-Kommission verhindern. Unter den Unterzeichnern finden sich auch unerwartete Namen.
Konkurrenten, die das Netz der Deutschen Telekom anmieten, sollen weniger zahlen. "Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise", meint dazu ein Telekom-Sprecher.
Hamburg bekommt als erste Großstadt VDSL mit 100 MBit/s von der Telekom. Alle Kunden müssen auf VoIP migrieren. Die anderen Metropolen müssen bis 2017 auf Vectoring warten.
Der Chef der Bundesnetzagentur rät den Wettbewerbern der Deutschen Telekom, einfach FTTH auszubauen, statt die Entscheidung für exklusives Vectoring anzugreifen. Wettbewerber können durch einen eigenen Glasfaserausbau immer einen direkten Zugriff zum Endkunden erhalten.
Internet unterwegs: In Hamburg wird ein schnelles, öffentliches WLAN eingerichtet. Die Nutzung ist kostenlos. Bis Mitte 2017 soll die Innenstadt komplett vernetzt sein.
M-net will bald 70 Prozent aller Münchner Haushalte einen echten Glasfaseranschluss anbieten. In einer Wohnsiedlung wird allen Mietern ein upgradefähiger Glasfaseranschluss mit einer Basisdatenrate von 3 MBit/s kostenfrei zur Verfügung gestellt.
In der ersten Stadt hat Google Fiber seinen Basistarif ohne Angabe von Gründen abgeschafft. 5 MBit/s im Downstream für einmalig 300 US-Dollar Einrichtungsgebühr ohne Monatsgebühr über viele Jahre wird nicht mehr angeboten.
Die Vectoring-Technologie der Deutschen Telekom ist umstritten. Nachdem die Bundesnetzagentur das Unternehmen unterstützt, warnt der Verbraucherschutzminister von Baden-Württemberg jetzt vor der Technologie. Sie "schade" dem Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Zusage für das exklusive Vectoring der Deutschen Telekom soll von der EU genehmigt werden. Der Investitionswettbewerb bei der wichtigen Übergangstechnologie werde an ganz zentralen Stellen dem Ex-Monopolisten übergeben, kritisiert die Konkurrenz.
Golem.de hat exklusiv mit Bruno Jacobfeuerborn, dem Technik-Chef der Deutschen Telekom, über die Möglichkeit gesprochen, Kunden auf eigene Kosten Glasfaser bis ins Haus zu legen. FTTH heißt bei der Telekom jetzt "Mehr Breitband für mich".
Die Telekom berichtet von ihren Förderprogrammen auf dem Land: Dort wird zwar meist VDSL ausgebaut. Wenn sich der Aufbau eines Outdoor-DSLAMs in einem Weiler nicht lohnt, wird aber auch direkt FTTH errichtet.
Der beliebte FTTH-Dienst Google Fiber bot bisher keine Telefonie. Jetzt ändert sich dies mit dem attraktiven Angebot Fiber Phone, das einige moderne Funktionen bietet.
Im Norden von Sachsen-Anhalt sollen alle Haushalte FTTH erhalten. Glasfaser sei gegenüber Vectoring im Kupferkabel die zeitgemäße Lösung, so der Zweckverband Breitband Altmark.
Laut Berechnungen der Telekom würde ein vollständiger Glasfaserausbau in Deutschland noch sehr lange dauern. Es sei daher nachhaltig, das Kupferkabel maximal auszureizen, bevor es vollständig ersetzt wird.
Cebit 2016 Die Regierung will heute auf der Cebit einen Plan vorlegen, dessen Kern der Glasfaserausbau in Deutschland ist. Doch der Plan ist noch nicht durchfinanziert.
Cebit 2016 Vodafone zeigt mit einem Professor von der TU Dresden wieder ein 5G-Testnetz auf der Cebit. Diesmal kam ein Prototyp eines Datenhandschuhs zum Einsatz.
Cebit 2016 Vodafone bietet eine höhere Datenrate in seinem TV-Kabelnetz. Dazu kommt ein Hybridrouter, der Kabelnetz und Mobilfunk mit 500 MBit/s auf über 1 GBit/s zusammenbringen soll.
Die Telekom-Konkurrenz hat empört auf ein Papier der Bundesregierung an die EU-Kommission reagiert. Von einem "Lobby-Papier der Telekom" und der "Bundesregierung als verlängerte Werkbank der Telekom" ist die Rede.
Ein Kabelnetzbetreiber stellt auf Glasfaser um und errichtet seinen Backbone. Das rund 250 Kilometer lange Glasfasernetz soll bereits im kommenden Jahr fertig sein. Statt 300 MBit/s dürften bald 10 GBit/s möglich sein.
So schnell wie möglich soll es in der EU weniger Regulierung geben, fordert die Bundesregierung von der EU-Kommission. Dabei dürfte es um das exklusive Vectoring der Telekom und den künftigen Glasfaserausbau gehen.
Eine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern will als erste ein flächendeckendes Glasfasernetz und ein offenes Wifi errichten. Für FTTH werden 16 Millionen Euro ausgegeben.
Der Netzbetreiber Colt will eine ständig verfügbare Datenrate von 1 GBit/s garantieren. Colt betreibt eigene Glasfasernetze und Rechenzentren in Europa.
Für einen Endkundenpreis von 50 Euro bringt die Deutsche Telekom jetzt ein Glasfaser-Koaxial-Angebot zusammen mit der Wohnungswirtschaft. Geboten würden 200 MBit/s und künftig 800 MBit/s.
Update Mobilcom-Debitel will hochauflösendes Fernsehen auch auf das Smartphone bringen und kauft den Plattformbetreiber Media Broadcast. Zudem hat sich Mobilcom-Debitel an dem deutschen Glasfasernetzbetreiber Exaring beteiligt, der Revolutionäres vorhat.
Rund 3.000 Kilometer Glasfaserkabel hat die Telekom in Brandenburg für VDSL-Zugänge mit 50 MBit/s verlegt. Dafür flossen 55 Millionen Euro aus der Steuerkasse und EU-Fonds. In anderen Gebieten geht es weiter.
Ewe will 90 Prozent der Haushalte in seinem Gebiet mit Vectoring ausstatten. Auch Glasfaserzugänge soll es geben. Doch die Zusage gilt nur, wenn der Festnetzbetreiber in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven und Brandenburg exklusiv ausbauen darf.
AT&T versucht, Konkurrenz in der größten Stadt in Kentucky auszuschalten. Einen schnellen Zugang zu den Masten des Netzbetreibers soll es nicht geben. Google Fiber und die Stadt protestieren.
Google Fiber bietet 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit für 70 bis 80 US-Dollar pro Monat. Mit San Francisco wird eine weitere Stadt damit ausgestattet, wenn auch gestützt auf Dark Fiber.
Die Telekom steigert den Gewinn auf 3,3 Milliarden Euro. Auf der Bilanzpressekonferenz gab es viele neue Zahlen zum Netzausbau und zu einzelnen Märkten, aber keine zu FTTH in Deutschland.
Die Telekom will testweise Kunden auf eigene Kosten Glasfaser bis ins Haus legen. "Aber das kann teuer für ihn werden", sagt Telekom-Chef Niek Jan van Damme.
Die deutschen Kabelnetzbetreiber wehren sich dagegen, alles zu erneuern und auf Glasfaser zu setzen. "Wir können nicht die komplette Infrastruktur ändern", sagte ein Vertreter des Branchenverbands Anga. Doch manches andere Land beginnt damit.
"I want fibre" ist zwar das Motto des FTTH Council in Luxemburg - doch Huawei hält dort ein Plädoyer, dass das Material egal sei. Der Ausrüster bietet auch Vectoring, G.fast oder Docsis-3.1-Hardware und -Software.
Vor der europäischen Glasfaserbranche hat sich EU-Digitalkommissar Günther Oettinger für zukunftsfähige Netze ausgesprochen: "Netzwerke, die in wenigen Jahren obsolet sind, können wir uns nicht leisten."
Deutschland hat sich einen Platz im FTTH-Ranking für Europa erkämpft - allerdings den vorletzten. Hauptsächlich hätten Kommunen und private Betreiber den Ausbau vorangetrieben.
Festnetz- und Mobilfunkbetreiber teilen sich ein Netz - auf dem FTTH Council Europe wird sehr konkret über den neuen Glasfaserstandard NG-PON2 gesprochen, der seit Jahren vorbereitet wird. Die Technik soll bereits in bestehenden Netzen ausprobiert werden.
Während es in Deutschland noch kaum FTTH gibt, kauft China den Markt für Glasfaser leer. Ein großer Teil wird weltweit nicht nur für FTTx, sondern auch für den Mobilfunkausbau verwendet.
Die Telekom will, um Kosten zu sparen, Glasfaser oberirdisch an Holzmasten hängen. Ein Großauftrag für 100.000 Holzmasten wurde vergeben. Der Konzern hat 100.000 Kilometer oberirdische Linie.
Die Telekom hat in einem Laborversuch 11 GBit/s im Kupfernetz mit XG-Fast von Nokia geschafft. Doch dies war nur auf 50 Meter langen, gebündelten Paaren eines hochwertigen Kabels möglich. Für die Inhouse-Verkabelung könnte dies aber ein Durchbruch sein.
In der Schweiz und den Niederlanden können Kunden bereits die Fritzbox 5490 bestellen. In Deutschland liefern Provider den Glasfaser-Router hingegen noch nicht aus.
Update Mit einem Diginetz-Gesetz will die Regierung den Breitbandausbau beschleunigen. Bei neuen Straßen und Wohngebieten müssen Glasfaserkabel künftig mitverlegt werden. Selbst über Dachständer könnte das schnelle Internet ins Haus kommen.
Die Politik unterstützt prinzipiell die Vectoring-Pläne der Deutschen Telekom. Die Wettbewerber sollen beim Breitbandausbau aber bessere Chancen bekommen.