M-net: Glasfaser für 70 Prozent der Münchner Haushalte

M-net will bald 70 Prozent aller Münchner Haushalte einen echten Glasfaseranschluss anbieten. In einer Wohnsiedlung wird allen Mietern ein upgradefähiger Glasfaseranschluss mit einer Basisdatenrate von 3 MBit/s kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaserausbau: Spülbohranlage für das Verlegen von Leerrohren ohne umfangreiche Tiefbauarbeiten.
Glasfaserausbau: Spülbohranlage für das Verlegen von Leerrohren ohne umfangreiche Tiefbauarbeiten. (Bild: M-net)

M-net will die Glasfaserversorgung in München voranbringen. Das gab der regionale Festnetzbetreiber am 11. April 2016 bekannt (PDF). "Im Zuge des weiteren Glasfaserausbaus in der Landeshauptstadt wird M-net gemeinsam mit den Stadtwerken München bis zum Jahr 2021 weitere 230.000 Wohneinheiten mit FTTB/H-Anschlüssen erschließen und damit in 70 Prozent aller Münchner Haushalte einen echten Glasfaseranschluss anbieten können."

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Seine FTTH-Infrastruktur baut M-net bereits seit mehreren Jahren unter anderem in Teilen Münchens, Augsburgs und Erlangens auf.

Angaben dazu, wie viele echte Glasfaseranschlüsse M-net betreibt, konnte das Unternehmen auf Anfrage von Golem.de nicht machen. "Eine detailliertere Aufschlüsselung nach den einzelnen Glasfaser-Anschlussarten" könne nicht geboten werden, sagte Unternehmenssprecher Andreas Dietrich. Die M-net Geschäftsführung "fasst FTTC-, FTTB- und FTTH-Anschlüsse als Glasfaseranschlüsse zusammen und nennt hier nur die Gesamtzahl von 120.000". Mit Fibre-to-the-Curb (FTTC) sind keine sehr hohen Datenübertragungsraten möglich. So wird derzeit meist VDSL2 realisiert, durch Vectoring sind hier bis zu 100 MBit/s möglich.

Gegenwärtig zählt M-net rund 380.000 Kundenanschlüsse, hier sind privat und Geschäftskunden zusammengefasst.

Pilotprojekt mit 3 MBit/s kostenfrei

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M-net konnte im Jahr 2015 Wohnungsgesellschaften von "echten Glasfaseranschlüsse überzeugen. Ein Pilotprojekt hat M-net gemeinsam mit der GWG, einer der größten Münchner Wohnungsbaugesellschaften umgesetzt." In einer Siedlung der GWG im Münchner Osten sei der Internetanschluss - wie der Wasser und Stromanschluss - zum Basisangebot der Wohnung gemacht worden, wodurch allen Mietern ohne weitere Vertragsverpflichtung ein upgradefähiger Glasfaseranschluss mit einer Basisbandbreite von 3 MBit/s kostenfrei zur Verfügung stehe.

"Die optische Datenübertragung via Glasfaser ist in unseren Augen alternativlos. Eines unserer Ziele ist es, bis 2017 die Marktführerschaft in München zu übernehmen", sagte Firmenchef Jens Prautzsch.

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gollumm 20. Apr 2016

Ne, Obersendling.

ikhaya 14. Apr 2016

Wo ist es ein Monopol wenn du bei deinem Hauseigentümer sagen kannst "ich hätte die...

Dwalinn 13. Apr 2016

Mit dem Auto zur Arbeit ist auch kein Problem... das Problem ist es am Wochenende feiern...

Anonymer Nutzer 12. Apr 2016

Die Idee ist nicht neu. Gibts auch schon von UPC (KabelBW) in der Schweiz mit 2 Mbit/s...



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