Freenet übernimmt die verbleibenden 25 Prozent an Exaring für einen stolzen Preis. Damit sichert sich der MVNO-Konzern die volle Kontrolle über Waipu.tv und dessen Glasfasernetz mit 12.000 Kilometern Länge.
Internetnutzer sträuben sich gegen den Umstieg auf Glasfaser. Viele schrecken vor dem technischen Aufwand zurück oder wollen Unterstützung beim Anbieterwechsel.
Mit Großaufträgen über sieben Millionen Haushalte verlagert der Telekom-Konzern den Fokus vom reinen Straßentiefbau auf betriebsbereite FTTH-Dosen in den Wohnungen.
Am 1. Oktober sind bei der Deutschen Telekom und 1&1 Preiserhöhungen in Kraft getreten. Bis zu fünf Euro mehr im Monat oder 60 Euro im Jahr fallen zusätzlich an.
Während die alternativen Netzbetreiber massiv zurückfahren, hält die Deutsche Telekom ihr monatliches Ausbautempo bei über 200.000 Anschlüssen konstant hoch.
Viele Netzbetreiber rechnen derzeit ihre Ausbauprojekte durch und kommen zu dem Schluss, dass sie sich nicht mehr lohnen. Rollt durch Deutschland eine Absagewelle?
Der Ausstieg des Telekom-Milliardärs Drahi beim deutschen Glasfaser-Joint-Venture OXG ist für die Vodafone Group teuer: Die neue Partnerschaft wirkt nach Notverkauf.
DSL-Fritzbox für den DSL-Anschluss, Cable-Fritzbox für den Kabelanschluss - also auch Fiber-Fritzbox für den Glasfaser-Anschluss? Jein. Denn es geht auch anders.
Vodafone investiert in die Stabilität seines Koaxialnetzes: Mit rund 160 Segmentierungen pro Monat will der Kabelnetz-Betreiber die Überlastung reduzieren.
Netzbetreiber klagen über drastisch gestiegene Kosten beim Glasfaser-Ausbau. Golem ist der Frage nachgegangen, warum davon bei den Arbeitern auf den Straßen kaum etwas ankommt.
Der deutsche Glasfaser-Markt steckt tief in der Krise: Mangelnde Netzauslastung, schleppende Kundenaktivierung und teurer Überbau setzen die Betreiber unter Druck.
Die Bundesnetzagentur legt verbindliche Regeln für die Mitnutzung passiver Telekom-Infrastruktur fest. Während der VATM Planungssicherheit feiert, sieht der Breko Fehlanreize für den echten Glasfaser-Ausbau und Bürokratie.
Die Deutsche Telekom plant den Einsatz von 50G-PON als Nachfolger von XGS-PON. Erste Labor-Tests finden bereits statt, um die Netze für Multigigabit-Bandbreiten vorzubereiten.
Unter dem Druck eines drohenden Überbaus musste M-net der Telekom einen günstigen Zugang zur eigenen passiven Glasfaser gewähren. Der lokale Netzbetreiber warnt nun davor, dies als Blaupause zu nutzen.
In der Schweiz setzt man auf die Topologie P2P (Point-to-Point) und bietet extrem hohe Datenraten günstig an. Golem wollte von den Netzbetreibern wissen, warum es so etwas hierzulande nicht gibt.
GVG Glasfaser macht sein Versprechen wahr und baut nach langer Pause wieder in neuen Gebieten Glasfaser aus. UGG und Deutsche Glasfaser schaffen das nicht mehr.
Unsere Grüne Glasfaser geht weiterhin kaum noch neue Projekte im Glasfaserausbau von Haushalten an und sagt bereits bestehende ab. Für die Muttergesellschaft Telefónica baut man jetzt in Deutschland Fiber im Backhaul.
In einem Werbeschreiben versprach 1&1, bis zum Beginn der Fußball-WM einen Glasfaseranschluss zu schalten. Das stimmte nicht und bringt juristischen Ärger.
Eine detaillierte Auswertung der Infrastruktur - von Mobilfunkabdeckung bis zum Zustand der Brücken - für alle deutschen Gemeinden liefert teils unerwartete Ergebnisse.
Alle feiern plötzlich die Telekom: Sie kauft im Norden Bitstrom-Vorleistungen bei kleineren Netzbetreibern ein. Wendepunkt oder Ausnahme, fragt sich die Branche.