Quartalsbericht: Telekom erhöht den Ausblick
Die Deutsche Telekom hat ihren Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,4 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro gesteigert. Das gab der Netzbetreiber am 13. Mai 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) wuchs um zwei Prozent auf 11,5 Milliarden Euro.
Der Gewinn sank auf 2 Milliarden Euro und damit um 28,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Telekom hob ihren Gewinnausblick für das Gesamtjahr leicht an. Beim operativen Ergebnis erwartet das Unternehmen nun rund 47,5 Milliarden Euro, beim Free Cashflow AL sollen es nun mehr als 19,8 Milliarden Euro werden.
"Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus läuft unser Geschäft stabil", sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. "Wir haben sogar unsere Prognose leicht angehoben."
T-Mobile US steuert rund zwei Drittel zum konzernweiten Umsatz bei
Die Tochtergesellschaft T-Mobile US hat einen Anteil von rund zwei Dritteln am konzernweiten Umsatz. Anfang April hob T-Mobile US seine Prognose für den jährlichen Nettozuwachs an Postpaid-Konten an – getragen von der starken Nachfrage nach Premium-Tarifen und Bündelangeboten.
Höttges erklärte: "Allein in den USA haben wir 217.000 neue Kunden von uns überzeugen können. Mehr als alle anderen. Wir sind erneut marktführend. In Deutschland und Europa zählen wir 327.000 neue Mobilfunkkunden."
In einem insgesamt langsamen Gesamtmarkt ergab sich für die Telekom im ersten Quartal ein Minus von 3.000 bei den eigenen Breitband-Anschlüssen (DSL).
Das Wachstum der Service-Umsätze im Mobilfunk betrug im ersten Quartal 2,1 Prozent. Unter den eigenen Marken verzeichnete die Telekom in Deutschland 200.000 neue Vertragskunden.
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