Zweckverband Breitband Altmark: Glasfaserausbau bringt Sachsen-Anhalt 500 MBit/s
Die Altmark, eine Region im Norden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, soll FTTH erhalten. Der Zweckverband Breitband Altmark als kommunaler Netzeigentümer des Glasfasernetzes in der Altmark und der Netzbetreiber DNS:NET als Pächter und Technologiedienstleister werden im Jahr 2016 die Startregion um Arneburg ausbauen. Das gaben die Partner am 24. März 2016 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Weitere Regionen würden folgen.
Glasfaser sei gegenüber Vectoring im Kupferkabel die zeitgemäße Lösung. Ziel sei Glasfaser für jeden Haushalt und ein Breitbandnetz inklusive Bau- und Netzplanung in öffentlicher Hand.
DNS:NET-Sprecherin Claudia Burkhardt sagte Golem.de: "Geplant sind Datenraten von 50 MBit/s, 100 MBit/s oder 300 MBit/s. Und auch 500 MBit/s werden angeboten."
Vorhandene Strukturen nutzen
Der Zweckverband Breitband Altmark und die DNS:NET setzen beim Glasfaserausbau darauf, möglichst viel Breitband-Infrastruktur mit zu nutzen, die in der Vergangenheit von anderen Anbietern verlegt wurde. Dies spare "enorm Kosten und verkürzt vor allem den Ausbauzeitraum. Somit kann ein großer Teil der avisierten Tiefbaukosten eingespart werden, der komplette Ausbau kann nun auch viel schneller umgesetzt werden und er folgt den regionalen Besonderheiten."
Ende des Jahres 2016 sollen die meisten Orte der Verbandsgemeinden Arneburg-Goldbeck und Elbe-Havel-Land fertiggestellt sein. Somit können bereits ab dem dritten Quartal die ersten Haushalte schnelle Glasfaseranschlüsse nutzen. Danach sollen in den Gemeinden Tangerhütte, Tangermünde und Arendsee die nächsten Vorhaben realisiert werden.
In den Städten, Gemeinden und Landkreisen der Altmark leben auf 4.700 Quadratkilometern rund 210.000 Menschen.
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