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Mehr Breitband für mich: Kein Telekom-Selbstbauer-FTTH für kleine Softwarefirma

MBfm (Mehr Breitband für mich) ist für Menschen, die die Bau- und Installationsarbeiten für FTTH durch die Deutsche Telekom selbst übernehmen. Doch das gibt die Telekom nicht jedem. Die Kosten liegen bei mindestens 8.000 bis 10.000 Euro plus Tiefbaukosten.

Artikel veröffentlicht am ,
FTTH von der Telekom
FTTH von der Telekom (Bild: Telekom)

Das Angebot "Mehr Breitband für mich" (MBfm) der Deutschen Telekom ist für eine kleine Softwarefirma nicht zu buchen. Das hat ein Betroffener Golem.de mitgeteilt. Er war bereit, für das FTTH-Projekt einen Betrag von mindestens 8.000 bis 10.000 Euro plus Tiefbaukosten auszugeben, doch der Konzern lehnte ab.

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Direkt nach dem Exklusivbericht von Golem.de am 6. April 2016 hatte der Chef einer Softwarefirma die Telekom angeschrieben. Er bekam ein Angebot, dass das Vorhaben 8.000 bis 10.000 Euro kosten würde. "Da ich eine kleine Softwarefirma habe, wäre ein Ausbau durchaus sinnvoll, auch bei diesen hohen Kosten", erklärte der Leser.

Am heutigen Tag kam eine E-Mail: "Leider können wir für Ihren Anschluss kein Angebot erstellen, da es sich um einen Geschäftskundenanschluss handelt. Das Projekt 'Mehr Breitband für mich' bietet nach Ausbau nur die Möglichkeit, ein Privatkunden-Produkt zu buchen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Geschäftskundenservice, um weitere Möglichkeiten zu besprechen."

Dauer von sechs Monaten

Im Gespräch mit Golem.de hatte Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn erklärt, dass Interessenten für das zu versorgende Objekt Angaben zur "Anzahl der Wohn- und Geschäftseinheiten" machen sollten. Ein am nächsten Tag erscheinender Blogbeitrag bei der Telekom zu dem Angebot trug dann jedoch bereits die Überschrift "Mehr Breitband für mich: Telekom bietet FTTH-Anschlüsse nach Maß für Privatkunden".

Zugleich bietet der E-Mail-Wechsel in dem Fall erste Einblicke zu dem Preis, den die Telekom für Selbstbauer-FTTH kalkuliert. Die "typischen Realisierungskosten für die Herstellung der Glasfaserinfrastruktur" liegen danach bei mindestens 8.000 bis 10.000 Euro zuzüglich Tiefbau. Die Tiefbaukosten sind jedoch das teuerste beim Festnetzausbau.

"Die Realisierung dauert, aufgrund erforderlicher Genehmigungen und der Baumaßnahmen an sich, 6 Monate ab Eingang des unterschriebenen Auftrags", heißt es in einem der E-Mails.

Die Telekom hat den Bericht bisher nicht kommentiert.

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Ovaron 28. Mai 2016

Sehr gut, Du hast die erste Hälfte der Frage beantwortet. Und wieviele Fasern sind das...

TodesBrote 24. Mai 2016

Naja, vllt hast du ja sogar Glück und du hast einen Anbieter erwischt der es bei dir in...

Ovaron 23. Mai 2016

Quelle lesen lohnt nicht. Voller Rechtschreibpfähler (was Rückschluß über die Sorgfalt...

Ovaron 23. Mai 2016

Da fehlt noch einer: https://ispspeedindex.netflix.com/country/germany/

der_wahre_hannes 23. Mai 2016

Genau das ist eben der Knackpunkt den viele nicht sehen wollen. Der Ausbau kostet jede...


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