XGPON: Digicel und Huawei testen in Jamaika 10 GBit/s

Schnelle Glasfaser in Jamaika: Huawei testet dort im Labor von Digicel 10G-PON oder XG-PON. Die Datenübertragungsraten sind 10 GBit/s im Downstream und 2,5 GBit/s im Upstream.

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Digicel in Haiti
Digicel in Haiti (Bild: St-Felix Evens/Reuters)

Der jamaikanische Mobilfunkbetreiber Digicel hat mit Huawei 10 GBit/s mit der Fiber-To-The-Home-Technik XGPON erreicht. Das gab Digicel am Wochenende bekannt. Der Test wurde im Digicel-Labor im Zentrum von Kingston durchgeführt, wobei das Glasfasernetz von Digicel zum Einsatz kam.

10G-PON oder XG-PON ist unter ITU-T G.987 standardisiert. Die Datenübertragungsraten sind 10 GBit/s im Downstream und 2,5 GBit/s im Upstream. Symmetrisch ist 10G-PON als XG-PON2 mit 10 GBit/s Upstream möglich, jedoch nur bei Einsatz von teureren Burst-Modus-Lasern. Die ITU ist die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union - ITU).

Digicel gehört dem irischen Milliardär Denis O'Brien, der in der Karibik, Mittelamerika und Ozeanien mit 13 Millionen Kunden aktiv ist.

Jamaika will sich mit Singapur und Südkorea messen

John Suranyi, Chef von Digicel Play in der Karibik und in Mittelamerika, erklärte: "Das war ein äußerst spannender Versuch und die erreichten Geschwindigkeiten haben uns regelrecht umgehauen. Das zeigt, wie wir uns weiter in Richtung Multi-Gigabit-Geschwindigkeiten entwickeln können, wenn und sobald unsere Kunden das wollen, aber nicht bloß, damit Digicel beim Wettbewerb in Jamaika die Nase vorne hat, sondern auch, um die Region auf eine Stufe mit den weltweit führenden Ländern bei der Breitbandtechnik, Singapur und Südkorea, zu bringen."

Bis heute habe Digicel rund 100 Millionen US-Dollar in sein FTTH-Glasfaserprogramm in Jamaika investiert. Nach den Worten von Stephen Ma, Chef der Karibik-Niederlassung von Huawei Technologies, kam eine Multi-Service-Single-FAN-Plattform des chinesischen Netzwerkausrüsters zum Einsatz.

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