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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit der Kanzlerin
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit der Kanzlerin (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Bundeswirtschaftsminister: Gabriel will weltweit beste Internet-Infrastruktur

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit der Kanzlerin
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit der Kanzlerin (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Sigmar Gabriel fordert mit "Gigabitnetzen die beste digitale Infrastruktur der Welt" für Deutschland. Davon ist das Land noch sehr weit entfernt. Das Geld dafür soll aus dem Juncker-Fonds kommen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält die Bemühungen der Bundesregierung für einen flächendeckenden Ausbau auf 50 MBit/s bis zum Jahr 2018 für unzureichend. "Unser Ziel muss es sein, spätestens 2025 mit Gigabitnetzen die beste digitale Infrastruktur der Welt zu haben", sagte Gabriel dem Handelsblatt.

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Der Minister will für den Glasfaserausbau Mittel aus dem mit über 300 Milliarden Euro ausgestatteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen (Juncker-Fonds) einsetzen. Europa habe vor 100 Jahren die Schienennetze ausgebaut und vor 50 Jahren die Flughäfen. "An diesen Dimensionen sollte man sich orientieren", sagte Gabriel. Deutschland liegt im aktuellen FTT-Euro-Ranking hinter 27 anderen Staaten und verfügte im September 2015 erst über rund 2,11 Millionen an FTTH/B angeschlossene Haushalte und 503.700 Teilnehmer.

FTTH bis 2025 oder noch später

Diese Vorstellungen hatte Gabriel bereits während der Cebit 2016 veröffentlicht. Der vollständige Glasfaserausbau werde in Deutschland bis weit in die 2030er Jahre dauern, hatte Deutsche-Telekom-Pressesprecher Philipp Blank behauptet. Mit Super-Vectoring seien dagegen bereits Datenübertragungsraten von bis zu 250 MBit/s zu erreichen.

Der Bundeswirtschaftsminister warnte zugleich vor strenger Regulierung und warf der europäischen Wettbewerbskommission vor, "kleinmütig" zu agieren. "Wir müssen europäische Champions zulassen", sagte er offenbar mit Blick auf die Deutsche Telekom. "Unser Problem besteht doch nicht darin, dass wir zu große europäische Player haben, sondern dass die Internet-Giganten aus den USA uns immer mehr in ihre Abhängigkeit zwingen", sagte Gabriel.


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DrWatson 29. Apr 2016

Nein, es gab zwar durch die Integration der neuen Bundesländer und den Aufbau Ost bis...

Dwalinn 26. Apr 2016

Zumindest leute die schon länger an LTE gebunden sind haben seit 2015 60GB bei der...

mambokurt 25. Apr 2016

Joa, wenn die Kabel von Holzmast zu Baum zu Haus baumeln ist der Anschluss günstig. :D

dl01 25. Apr 2016

Klingt nach einer wohl durchdachten, soliden Idee. ;-) Dann haben wir ein Netz, welches...

Dwalinn 25. Apr 2016

Also ich kann bloß von meinem Dorf reden, in den letzten 20 Jahren sind immer mehr...



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