TU Dresden: Vodafone baut Testnetz mit 15 GBit/s auf der Cebit

Vodafone zeigt mit einem Professor von der TU Dresden wieder ein 5G-Testnetz auf der Cebit. Diesmal kam ein Prototyp eines Datenhandschuhs zum Einsatz.

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Prof. Fettweis (links) mit dem Prototyp eines Datenhandschuhs zusammen mit Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter
Prof. Fettweis (links) mit dem Prototyp eines Datenhandschuhs zusammen mit Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone)

Vodafone und Ericsson haben auf der Cebit gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden ein 10 Meter langes 5G-Funknetz errichtet, das eine Datenübertragungsrate von 15 GBit/s erreicht hat. Wie Gerhard Fettweis von der TU Dresden erklärte, ist die Datenrate mit Richtfunk realisiert worden. "Das heißt, wenn man die Hand dazwischen hält, bricht die Verbindung zusammen."

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Die Latenzzeiten lagen bei wenigen Millisekunden. "Wenn wir 5G zur Marktreife bringen wollen, muss es jetzt vor allem darum gehen, wie 5G künftig von den Funkmasten zu den Smartphones und bald schon Milliarden vernetzten Geräten kommt", sagte Fettweis. Im 5G-Netz von Vodafone werden über 800-MHz-Bandbreite im Frequenzbereich 14501 bis 15350 MHz genutzt.

Durch die Technologie Beam Forming sollen sich die Mobilfunk-Antennen automatisch so ausrichten, dass in der Nähe befindliche Endgeräte kontinuierlich mit der maximalen Datenrate versorgt würden.

Kein 5G ohne Glasfaser

Bis 2020 soll die fünfte Generation des Mobilfunks marktreif sein. Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer deutlich größeren Kapazität geringere Latenzzeiten von 10 bis weniger als einer Millisekunde. Dazu zeigte Fettweis einen Datenhandschuh, der eine sehr niedrige Latenzzeit benötigt. Der künftige 5G-Standard soll zuerst eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bringen. So sollen etwa Smart Vehicles, Smart Transport, Smart Cities, Industrie 4.0 und Robotik möglich werden. Bis zum Jahr 2030 soll noch eine sehr viel höhere Datenrate mit 5G möglich sein.

Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter betonte, dass dafür jede Mobilfunkstation mit Glasfaser angebunden sein müsse. "Die Zukunft der Infrastruktur gehört der Glasfaser. Ein großflächiger Glasfaserausbau braucht eine weitsichtige Politik, eine sinnvolle Förderung und gute Konzepte." In seinem Heimatland Österreich werde derzeit eine starke staatliche Förderung für den Glasfaserausbau betrieben. Das könne ein Vorbild für Deutschland sein, wo es noch kaum FTTH gebe.

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KaHe 14. Mär 2016

1+ dem kann ich mich nur anschließen.

mnehm1 14. Mär 2016

Die bisherigen Systeme liefern doch schon nicht den vollen Transfer. Gestern noch wieder...

Student14 13. Mär 2016

Naja in düsseldorf im studentenwohnheim gibt es 137kbit/s da bin ich von 15gbit/s sehr...


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