• IT-Karriere:
  • Services:

Land: Telekom stattet Förderkommunen mit VDSL/FTTH aus

Die Telekom berichtet von ihren Förderprogrammen auf dem Land: Dort wird zwar meist VDSL ausgebaut. Wenn sich der Aufbau eines Outdoor-DSLAMs in einem Weiler nicht lohnt, wird aber auch direkt FTTH errichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Wegen des Fehlens eines Outdoor-DSLAMs war hier FTTH billiger.
Wegen des Fehlens eines Outdoor-DSLAMs war hier FTTH billiger. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Nach Vertragsunterzeichnung braucht die Deutsche Telekom zwei Jahre, bis ein geförderter Landkreis mit Festnetzinternet versorgt ist. Das gab Ulrich Adams, Vorstandsbeauftragter für den Breitbandausbau, im Blog des Unternehmens bekannt. Er schreibt dazu: "Wir haben uns mittlerweile so gut ausgerichtet und unsere Abläufe so weit optimiert, dass wir in der Lage sind, einen kompletten Landkreis zwei Jahre nach der Vertragsunterzeichnung fertigzustellen."

Stellenmarkt
  1. SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim bei Köln
  2. EPLAN Software & Service GmbH u. Co. KG, Monheim am Rhein

In dem Programm Mehr Breitband für Deutschland (MBfD) erfasst die Telekom Ausbauvorhaben, die nicht eigenfinanziert sind. Dort, wo nach kurzfristiger Gewinnorientierung kein Ausbau möglich ist, muss ein geförderter Ausbau stattfinden. "Sonst würde es an dieser Stelle keine Versorgung geben. Aber auch hier bringen wir uns mit eigenen Mitteln ein. Die Gebietskörperschaft ergänzt mit Fördermitteln, zur Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit", sagte Adams.

Telekom hat 6.000 Kooperationsverträge abgeschlossen

Seit dem Jahr 2008 wurden von der Telekom rund 6.000 Kooperationsverträge im gesamten Bundesgebiet geschlossen. Knapp drei Millionen Haushalte erhielten auf diese Weise schnelleres Internet. Das Unternehmen habe dafür rund 29.000 Kilometer Glasfaser verlegt und über 17.500 Multifunktionsgehäuse aufgestellt.

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "In der Regel baut man hier VDSL. Wir haben aber auch - gerade in Bayern - immer mehr Ausbau-Vorhaben mit FTTH-Anteil. Das bayerische Förderprogramm sieht das ausdrücklich vor. Die Gemeinde kann sich Glasfaser bis ins Haus fördern lassen."

Aber auch dort könne jeder Euro nur einmal ausgegeben werden. Es müsse also entschieden werden: "Sollen alle viel oder einige ganz viel bekommen." Das führe dazu, dass der Weiler, eine Wohnsiedlung von wenigen Gebäuden, die kleiner als das Dorf ist, manchmal eine höhere Datenrate bekomme als die Kernstadt. So müssten etwa in einem Teil von Bergkirchen, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau, einzelne Gebäude direkt mit Glasfaser angeschlossen werden, weil sich der Aufbau eines Outdoor-DSLAMs nicht rechnen würde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Ovaron 03. Apr 2016

Ich kann keinen Fehler in Deiner Argumentationskette finden, denke aber das Du und ich...

spezi 01. Apr 2016

Naja, über die FTTH-Projekte der Telekom der letzten Jahre konnte man auch etwas lesen...

DerDy 31. Mär 2016

Betreibt nicht fast jeder Tier-2 Provider eigenes Peering in DE-CIX? In Deutschland hat...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /