Kansas City: Google Fiber streicht seinen günstigsten Tarif

In der ersten Stadt hat Google Fiber seinen Basistarif ohne Angabe von Gründen abgeschafft. 5 MBit/s im Downstream für einmalig 300 US-Dollar Einrichtungsgebühr ohne Monatsgebühr über viele Jahre wird nicht mehr angeboten.

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Google-Fiber-Ausbau
Google-Fiber-Ausbau (Bild: Google Fiber)

Google Fiber hat in aller Stille seinen preiswertesten Tarif in seiner ersten Fiber-Stadt, Kansas City, gestrichen. Das berichtet das Onlinemagazin Engadget unter Berufung auf Angaben der Alphabet-Sparte im Web.

Abgeschafft wurde der Internetzugang mit nur 5 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream für einmalig 300 US-Dollar, ohne Volumenbeschränkung und mit der Garantie, dass der Dienst mindestens sieben Jahre lang zur Verfügung steht. Als Ersatz wird ein Zugang mit 100 MBit/s angeboten, der jedoch 50 US-Dollar im Monat kostet.

Nutzer des günstigen 5-MBit/s-Zugangs müssen laut Engadget bis zum 19. Mai erklären, ob sie den Zugang weiterhin nutzen wollen. In Gegenden mit geringem Einkommen bietet Google weiterhin kostenlose Zugänge an. Städte wie Austin und Provo haben weiterhin die Option für 5 MBit/s über sieben Jahre zum Preis von 300 US-Dollar.

Google Fiber schweigt zur Preisänderung

Recode bekam von einem Google-Fiber-Sprecher eine Bestätigung für die Tarifänderung. Eine Begründung für die Preisänderung wurde nicht geliefert.

Ein Google-Fiber-Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet 70 oder 80 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, einem Tablet und einem NAS.

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